Knapp 200 Besucher erlebten auf dem Kongress der Deutschen Breitbandinitiative am 15. September in Berlin klare Stellungnahmen und Diskussionen um den notwendigen Breitbandausbau für zukünftige Dienste. Zwar steht noch immer die Versorgung einiger sogenannter „weißer Flecken“ mit einem Minimum (1 Mbit/s) an Breitband aus, jedoch sind die Planungen für einen weiteren Ausbau bereits in vollem Gange. Denn heutiges Breitband ist das Schmalband von morgen. Zukünftige Dienste – gerade im mobilen Bereich – benötigen ganz andere Übertragungsgeschwindigkeiten, als sie heute in den meisten Haushalten vorhanden sind.
Vor dem Hintergrund, dass diese Dienste einer der zentralen Wirtschafts- und Infrastrukturfaktoren der Zukunft sein werden, ist die Bedeutung in der öffentlichen Diskussion noch oft zu gering ausgeprägt. Martin Falenski, Koordinator der Breitbandinitiative, dazu: „Die Bedeutung des Breitbands für die Entwicklung der digitalen Gesellschaft in Deutschland wird leider oftmals noch unterschätzt. Nur ein gleichberechtigter qualitativ hochwertiger Zugang zu den digitalen Medien bietet erst die Basis dafür, dass die Bürgerinnen und Bürgern das Internet und seine Mehrwerte voll für sich entdecken können.“
Die Deutsche Breitbandinitiative ist eine gemeinschaftliches Projekt der Initiative D21, des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie und des BITKOM, das seit Jahren zahlreiche Workshops und Fachveranstaltungen zum Ausbau und Nutzen der Breitband-Technologie veranstaltet. Dabei stehen zwei Ziele im Vordergrund: Zum einen soll ein intensiver und konstruktiver Erfahrungsaustausch ermöglicht werden. Zum anderen sollen das Netzwerk der Interessengruppen engmaschiger geknüpft und die Kräfte für die Digitale Gesellschaft in Deutschland sinnvoll gebündelt werden.
Daniel Ott
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