Die Daten zur Beschäftigungs- und Arbeitslosensituation von Ingenieurinnen und Ingenieuren basieren auf einer Sonderauswertung der Statistik der Bundesagentur für Arbeit. Die Daten zu den Beschäftigten und Arbeitslosen in der IT-Branche beziehen sich auf die jährlichen Erhebungen des Instituts für Arbeitsmarkt und Beschäftigung (IAB), die unter der Rubrik "Berufe im Spiegel der Statistik" zu finden sind, deren Grundlage ebenfalls ist die Beschäftigtenstatistik der Bundesanstalt für Arbeit ist.
Dabei werden die Erwerbsberufe untersucht und nicht die Ausbildungsberufe. D.h. der Erwerbsberuf entspricht der tatsächlich ausgeübten oder im Falle der Arbeitslosigkeit: der angestrebten - Tätigkeit, unabhängig von der jeweiligen Ausbildung. Die Daten werden entsprechend der amtlichen Klassifikation der Bundesanstalt für Arbeit in Berufsgruppen (BG) und Berufsordnungen (BO) ausgewiesen.
Im Unterschied zum Mikrozensus des Statistischen Bundesamtes, der eine Stichprobenerhebung ist, ist die Beschäftigtenstatistik eine Vollerhebung. Dies hat vor allem den Vorteil, dass auch kleinere Berufsgruppen untersucht werden können. Allerdings werden hier nur die sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnisse berücksichtigt.
Die Arbeitslosenquote gibt die Arbeitslosen mit diesem Zielberuf in % aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in diesem Beruf plus Arbeitslose mit diesem Zielberuf, differenziert nach dem Geschlecht an. Dieser Wert sagt also etwas über das Verhältnis von weiblichen und männlichen Arbeitslosen in einzelnen Berufsbereichen zur gesamten Beschäftigungssituation aus.