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Kompetenzzentrum

Berufe in der Umweltbranche“ – das aktuelle Dossier auf www.frauenmachenkarriere.de

Umwelt- und Klimaschutz stehen seit einigen Jahren nicht nur auf der politischen Agenda weit oben. Die Umweltbranche ist auch ein boomender Wirtschaftszweig, in dem fast zwei Millionen Menschen arbeiten – und die Anzahl der Stellen wird weiter steigen, so Fachleute. Das neue Dossier auf frauenmachenkarriere.de wirft einen Blick auf die Perspektiven und Ausbildungsmöglichkeiten in der Umweltbranche und stellt einige der vielfältigen Berufe beispielhaft vor.

Wer ein umweltbezogenes Studium anstrebt, hat die Qual der Wahl: Von Umwelttechnik oder Umweltmanagement in den verschiedensten Kombinationen, über Umweltingenieurwesen und Umweltwissenschaften, bis hin zu Agrarökologie und Waldwirtschaft gibt es hunderte Studiengänge.

Vor allem die Nachfrage nach Umweltingenieurinnen und -ingenieuren ist groß, so Professorin Petra Bittrich, die an der Berliner Hochschule für Technik und Wirtschaft im Studiengang Umwelttechnik lehrt: „Die beruflichen Perspektiven für Absolventinnen und Absolventen von umweltingenieurswissenschaftlichen Studiengängen sind sehr positiv zu beurteilen.“

Wer sich für diese Richtung entscheidet, sollte allerdings keine Scheu vor Naturwissenschaften haben. Das bestätigt auch Sabine Lattemann (34), die Meeresumweltwissenschaften studiert hat und heute im Umweltbundesamt im Bereich Offshore Windenergie arbeitet. Vor allem die interdisziplinäre Ausrichtung hat sie an dem Studiengang gereizt und sie ist sich sicher, dass das auch ein wichtiges Einstellungskriterium war.

Die handwerkliche Seite der Windenergie ist das Metier von Sonja Buß, die als Fachkraft zur Rotorblattinstandsetzung arbeitet. Das Beispiel der ausgebildeten Schuhfachverkäuferin zeigt, dass die Erneuerbare Energien-Branche auch Seiteneinsteigerinnen mit Zusatzqualifikationen gute Möglichkeiten bietet. Vom Boom der Erneuerbaren Energien profitiert ebenso Anita Priller (46).

Wer eine Solaranlage installieren will ist bei der „Solarteurin“ aus Frankfurt an der richtigen Adresse. Nach einer Ausbildung zur Industriemechanikerin und zur Umweltschutztechnikerin installierte sie in Bolivien Solaranlagen und war mehrere Jahre als Qualitäts- und Umweltmanagementbeauftragte in einem Chemieunternehmen beschäftigt, bis sie 2008 mit einer Weiterbildung zur Solateurin in ihre Wunschbranche einstieg.

„Mit 150 Prozent und ganzem Herzen“ ist auch Kati Ehlert (32) tätig. Die Diplom-Geografin arbeitet als freiberufliche Umweltpädagogin unter anderem im Naturpark Dübener Heide. Da es im Bereich Umweltbildung nur wenige feste Stellen gibt, seien viel Eigeninitiative und die „richtige Mischung aus Entertainerin, Führungskraft und Fachwissen“ nötig. Außerdem stellt das neue Dossier Julia Wirth (27) vor. Die Diplom-Forstingenieurin leitet seit Jahresbeginn das Merklinger Forstrevier in Baden-Württemberg und ist eine der wenigen Frauen im forstlichen Revierdienst in Deutschland.

Linktipps zur Berufsorientierung in der Umweltbranche, zu Aus- und Weiterbildung sowie Studium und zu „grünen“ Stellenbörsen runden das Dossier ab: http://www.frauenmachenkarriere.de/Themen/Beruf/dossier-umweltbranche/

Quelle: http://www.kompetenzz.de/Aktuelles/dossierumwelt