Städtebauliche Planung vertritt den Anspruch, für ein ausgewogenes Planungsergebnis Sorge zu tragen. Sollten dann überhaupt noch weitere, genderbezogene Arbeitsschritte eingefügt werden?
Die Heinrich Böll Stiftung NRW präsentiert im Rahmen einer Fortbildungsreihe für KommunalpolitikerInnen, PlanerInnen und ArchitektInnen Erfahrungen aus dem Modellvorhaben des Experimentellen Wohnungs- und Städtebaus der Bundesregierung "Gender Mainstreaming im Städtebau", die zeigen, dass dies die Akzeptanz und Qualität der Stadtgestaltung verbessert.
Im Wechsel von praktischen Fragen, grundlegenden Informationen und Diskussionen werden die Teilnehmenden befähigt, Gender Mainstreaming in die kommunale Stadtplanung einzubringen.
Arbeitsmethoden: Grundlagenvermittlung (Gender Mainstreaming, Erkenntnisse aus Fachliteratur und Forschung), Projektbeispiele, Exkursionen und Gespräche mit den jeweiligen AkteurInnen; Planung, Bewertung und Weiterentwicklung eines eigenen Lernprojektes.
Start der Fortbildungsreihe: 17. August 2007
Weitere Informationen unter: www.boell-nrw.de