Digitale Integration
Internetkompetenz wird immer stärker eine wesentliche Voraussetzung für Chancengleichheit der Menschen im privaten und beruflichen Bereich. Dabei sind die Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) entscheidend für die Entwicklung des Hightech-Standortes Deutschland. Vor diesem Hintergrund hat die Bundesregierung die IKT-Strategie „Deutschland Digital 2015“ formuliert, die sich an den Zielen der „Europäischen Digitalen Agenda “ (EDA) orientiert. Die EDA ist die erste von sieben Leitlinien, die die Europäische Kommission im Rahmen ihrer „Strategie Europa 2020“ vorgestellt hat. Ziel der EDA ist die Verwirklichung des Digitalen Binnenmarktes in Europa mit modernen Hochgeschwindigkeitsnetzen und interoperablen Anwendungen und damit die Förderung eines nachhaltigen wirtschaftlichen und sozialen Nutzens.
Die zentralen Schwerpunkte der IKT-Strategie der Bundesrepublik Deutschland für den Zeitraum bis 2015 sind:
- die Wettbewerbsfähigkeit durch den Einsatz von IKT stärken
- digitale Infrastrukturen und Netze ausbauen
- die Schutz- und Individualrechte der Internetnutzerinnen und -nutzer gewährleisten
- Forschung und Entwicklung im IKT-Bereich ausbauen
- Aus-, Fort- und Weiterbildung und die Medienkompetenz stärken
- die IKT bei der Lösung von gesellschaftlichen Herausforderungen wie zum Beispiel Gesundheit, Mobilität, Klimaschutz und die Verbesserung der Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger konsequent nutzen.
Die Initiative Internet erfahren ist eine Maßnahme innerhalb der IKT-Strategie. Sie richtet sich an Menschen, die das Internet bislang nicht oder nicht kompetent genutzt haben und damit von den beruflichen und sozialen Chancen der digitalen Medien ausgeschlossen sind. In drei Programmen werden in enger Kooperation mit lokalen, regionalen und bundesweit Aktiven aus Unternehmen, Organisationen, Verbänden und Kommunen neue Konzepte und Maßnahmen entwickelt, erprobt und evaluiert. Dabei steht der individuelle Nutzen des Internets für die Menschen im Vordergrund.
22.02.2010
Initiative „Internet erfahren“ und Senioren-Webcommunity Feierabend.de initiieren gemeinsam Internet-Patenschaften
Heute fällt der Startschuss für die Kooperation der Initiative Internet erfahren des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie mit Deutschlands größter Senioren-Community Feierabend.de. Im Mittelpunkt der Zusammenarbeit steht es, ehrenamtliche Internet-Patenschaften ins Leben zu rufen. Damit unterstützt die Community die Ziele der Initiative: Bürgerinnen und Bürgern einen sicheren Umgang mit Online-Angeboten vermitteln.
17.02.2010
Kommunizieren und netzwerken in der digitalen Medienwelt – wie Frauen von Web 2.0 profitieren
Auf Einladung des Bildungswerkes ver.di wird Frau Professorin Dr. Barbara Schwarze von der Fachhochschule Osnabrück und Vorsitzende des Kompetenzzentrums Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V. am 24. Februar 2010 in Osnabrück zum Thema "Kommunizieren und Netzwerken in der digitalen Medienwelt – wie Frauen von Web 2.0 profitieren!“ referieren.
11.03.2010
Senior-Internet-Initiativen im ländlichen Raum
„Die gleiche Sprache sprechen“ – ein wichtiger Grundsatz, weshalb so genannte Senior-Internet-Initiativen so gut funktionieren und von Älteren gerne angenommen werden. Das Konzept dieser Anlaufstellen: Computererfahrene Senioren helfen PC- und Internet-Einsteigern ihrer Generation im Umgang mit Neuen Medien. „Eigene Erfahrungen mit der Arbeit mit Computern sind bei den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die Älteren den Computer und das Internet erklären, oft selbst noch präsent. Die Fragen werden besser verstanden, geduldig wird den Interessierten Zeit zum Lernen gegeben – das macht das Prinzip „von Senioren für Senioren“ aus“, erklärt Ralph Schneider, Mitarbeiter am ZAWiW.
15.02.2010
Erfolgsgeschichte Senior-Internet-Helfer
22 Senior-Internet-Helferinnen und -Helfer (SIH) aus Friedrichshafen wurden im Rahmen des Projekts "Internet sinnvoll nutzen" fit gemacht, älteren Menschen den sicheren Umgang mit PC und Internet zu vermitteln. Fachlich begleitet wurde dieses Projekt vom Zentrum für Allgemeine Wissenschaftliche Weiterbildung der Universität Ulm (ZAWiW), das auch in die Initiative Internet erfahren eingebunden ist. Die Senior Internet Helfer organisieren ihre Bildungsangebote für ältere Menschen in Friedrichshafen künftig unabhängig als eingetragener Verein.
09.02.2010
Safer Internet Day 2010 - Tausende Veranstaltungen in über 60 Ländern
Am 9. Februar findet der internationale Safer Internet Day 2010 statt. Tausende Veranstaltungen in über 60 Ländern rücken das Thema Internetsicherheit in den Fokus. In Deutschland beteiligen sich zahlreiche Institutionen, Unternehmen, Initiativen mit eigenen Veranstaltungen und Aktionen. Wie in den vergangenen Jahren können und sollen sich alle am Safer Internet Day beteiligen, denen Internetsicherheit ein Anliegen ist - oder die das Thema zu ihrem Anliegen machen möchten.
23.08.2011
Gewinnerinnen und Gewinner
Herzlichen Glückwunsch an alle Gewinnerinnen und Gewinner!
Abschlusskonferenz der Initiative "Internet erfahren" am 17. November 2011
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie startete 2009 die Initiative Internet erfahren, um die kompetente Internetnutzung in Deutschland voranzubringen. In drei Programmen und mit zahlreichen Kooperationen wurde dieses Ziel verfolgt. Im Rahmen der Abschlusskonferenz in Berlin wird am 17. November Bilanz gezogen. Interessierte können sich bis zum 1. November anmelden. Neben spannenden Vorträgen, Erfahrungsberichten und einer Podiumsdiskussion bieten Thementische ein Forum für die Vernetzung mit relevanten Stakeholdern und Akteuren. Darüber hinaus ist eine Reihe von Tutorials zur Qualifizierung für Aufgaben im Themenfeld Digitale Integration vorgesehen. Anmeldung und Programm unter www.internet-erfahren.de/konferenz2011
24.02.2012
Mobiles Internet öffnet das Tor zur digitalen Gesellschaft
Die mobile Internetnutzung erfreut sich in Deutschland immer größerer Beliebtheit. Aktuell greifen bereits 26,5 Prozent der Bevölkerung von unterwegs auf das Internet zu. Knapp 40 Prozent davon würden deutlich häufiger mobil online gehen, wenn die Übertragungsgeschwindigkeiten höher wären als es aktuell der Fall ist.




















