Abgeschlossene Projekte
- Bildungschance Internet - Eltern ans Netz
- Be.it | Be.ing - In Zukunft mit Frauen
- be.physical - Frauen erobern Naturwissenschaft, IT und Technik
- E-Integration. IT-Roadmap zur gesellschaftlichen Integration
- Equal-IT-y in the information society
- Exzellenz und Power in ICT - Kongress auf der CeBIT 2006
- Fachkongress "Job -Chance - Internet. Frauen gestalten Zukunft"
- Frauen ans Netz. Internetkurse von Frauen für Frauen
- FEET - Frauen entdecken und erleben Technik. Evaluierung
- Forum Informationsgesellschaft
- Gender im Einsteinjahr - Chancen für Frauen in naturwissenschaftlichen Berufen
- Genderaktivitäten im Wissenschaftsjahr 2006
- Gender Networking. Netzwerktechnik verbindet
- GET IT ON! Jobperspektiven für Frauen rund ums Internet
- Girls@D21.ibm Evaluierung
- Hochschulwettbewerb "Get the Best"
- IBM MentorPlace - Wissenschaftliche Begleitung und Evaluation
- idee-it. Bundesweites Ausbildungsprojekt für Mädchen in IT- und Medienberufen
- Impulse nutzen. Internationale Konferenz 01. + 02. Februar 2002
- IT-Arbeit - Deutsch-Israelische Zusammenarbeit zur Berufsbildung
- Initiative Technische Bildung in Deutschland
- Join the Top. Evaluierung der Qualifizierungsmaßnahmen
- Kompetenzzentrum Frauen in Informationsgesellschaft und Technologie
- LeGes. Medienkompetenz für Lehrkräfte
- Monitoring des Arbeitsmarktes im Bereich IKT. Studien - Trends - Handlungsfelder
- Online-Kompetenz für Migrantinnen und Migranten in Deutschland
- Online-Kompetenz für die Generation 50plus. Ganz einfach Internet
- Online 50plus - Internet verbindet. Aktionsbündnis
- PRO::ICT - Promoting ICT to Female Students
- PROFIBOT - Roboterbaukästen für angehende Mechatronikerinnen und Mechatroniker
- ROBERTA - Mädchen erobern Roboter
- Smart Girls
- Studie "Zeit, dass sich was dreht!" - Instrumente zur Herstellung von Chancengleichheit in technischen und naturwissenschaftlichen Ausbildungen und Berufen in Nordrhein-Westfalen
- TrainTheTeacher@D21.ibm - Evaluierung
- Unternehmenspatenschaften für Frauen an der Fachhochschule Bielefeld
- UPDATE - Understanding and Providing a Developmental Approach to Technology Education
- Vision 2027 - Erfinde deine Zukunft. Technik-Kreativ-Wettbewerb
- Vorbildregion OWL - Exzellente Praxis für den weiblichen Techniknachwuchs
- WIT - Women In Technology
- Women in Science - die Chemie muss stimmen. Kongress 2003
- WOW - Women on the Web. Internationale Konferenz 2001
Bildungschance Internet - Eltern ans Netz
Im Projekt wurden dreistündige Internet-Einstiegskurse für Eltern entwickelt und bundesweit an 120 Standorten in vier Aktionszeiten durch Bildungseinrichtungen durchgeführt.
Laufzeit: 01/2003 - 12/2004
Förderung: Public Private Partnership
Projektpartnerschaft: Gemeinschaftsinitiative von T-Com, TV Today, der Aktion "Frauen ans Netz" und "Schulen ans Netz"
Projektleitung: Birgit Kampmann
Kurzbeschreibung:
Ziel des Projekts war es, Eltern Medienkompetenzen zu vermitteln, um sie an die Medien-Welt ihrer Kinder heranzuführen. Da das Internet inzwischen eine unentbehrliche Rolle im Bildungsprozess spielt und Internet-Kompetenz heute nicht nur Teil des Lehrplans, sondern auch eine wichtige Voraussetzung im späteren Beruf ist, ist es vor allem Aufgabe der Eltern, die "Internet-Generation" im Word Wide Web nicht alleine zu lassen.
Im Rahmendes Projekts wurden ein Kursformat und eine Schulungsbroschüre für Eltern entwickelt. Über das Partnernetz an Bildungseinrichtungen wurde die Kurse vor Ort angeboten und waren über ein zentrale Hotline buchbar.
Die vermittelten Inhalte des Kursangebots waren als Hilfestellung für Eltern konzipiert, damit ihre Kinder nicht nur im Unterricht, sondern auch zu Hause vom Einsatz der neuen Medien profitieren können. Erfahrene Kursanbietende halfen den Müttern und Vätern das Internet zu bedienen und zeigten ihnen Wege auf, wie sie ihre Kinder unterstützen als auch schützen können. Nicht nur Eltern, sondern auch Großeltern besuchten die Kurse, um sich über Bildungsmöglichkeiten im Internet zu informieren. In vier Aktionszeiten wurden insgesamt 8.000 Teilnehmende geschult, davon 75 Prozent Frauen.
Be.it | Be.ing - In Zukunft mit Frauen
Innovative Studienreform für Frauen- gemeinsam Stärke zeigen - Informationskampagne über Berufsbilder, Studiengänge und Orientierungsangebote im Bereich Informationstechnologie, Informatik und Ingenieurwesen speziell für junge Frauen
Laufzeit: 01.08.2001 - 31.07.2002
Förderung: Bundesministerium für Bildung und Forschung
Projektleitung: Dr. Andrea Dederichs
Website: www.be-ing.de | www.werde-informatikerin.de
Kurzbeschreibung:
Um möglichst viele junge Frauen sowie Eltern und Lehrkräfte auf die verschiedenen, abwechslungsreichen Berufsbilder und Studiengänge im Bereich Informationstechnologie, Informatik und Ingenieurwesen aufmerksam zu machen, hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung die Projekte Be.it und Be.ing initiiert, die umfassende Informationen über diese Tätigkeitsfelder bieten.
Schwerpunkt der Projekte war die Konzeptionierung, Realisierung und redaktionelle Betreuung des Informationsportals www.be-ing.de | www.werde-informatikerin.de zu bundesweit existierenden Studiengängen und Berufen unter besonderer Berücksichtigung der frauenspezifischen Studienangebote. Ergänzt wurde das Informationsangebot durch Portaits von Studentinnen und bereits in diesen Bereichen berufstätigen Frauen, die ihre Erfahrungen weitergeben und jungen Frauen Mut machen, in die "Männerdomänen" Ingenieurwesen und Informatik einzudringen.
Im Rahmen der Projekte wurden bundesweite Orientierungs- und Praktikumsangebote und innovative Projekt- und Studienangebote für Mädchen und junge Frauen recherchiert. Die verschiedenen Angebote wurden einerseits als Infomationsbroschüren unter dem Titel "Studien- und Hochschulangebote für Frauen" bzw. "Innovative Studienreformprojekte für Frauen" (siehe Produkte) veröffentlicht, deren Konzeptionierung und Redaktion das Kompetenzzentrum Frauen in Informationsgesellschaft und Technologie leistete. Andererseits wurden die Angebote für das Internet aufbereitet in Form einer Datenbank mit Suchfunktion auf der Website zur Verfügung gestellt.
Broschüren:
Studien- und Hochschulangebote für Frauen 2002 [1,21 MB | pdf]
Studien- und Hochschulangebote für Frauen 2003 [910,74 kB | pdf]
Kontakt: Prof. Barbara Schwarze
be.physical - Frauen erobern Naturwissenschaft, IT und Technik
Erschließung des Potenzials der (weiblichen) Studienberechtigten für naturwissenschaftlich-, (informations-) technische Studienfächer
Laufzeit: 01.09.2002 - 31.05.2004
Förderung: Bundesministerium für Bildung und Forschung
Projektleitung: Dr. Andrea Dederichs
Website: www.ranking-kompetenzz.de
Produkte: "Studiengänge im Wettbewerb", " Innovative Studienreformprojekte für Frauen", Materialsammlung "be.physical: Schulexperimente unter Genderaspekten"
Kurzbeschreibung:
Das Projekt gliederte sich in die zwei Teilprojekte ranking-kompetenzz und be.physical.
ranking-kompetenzz: bundesweites Hochschulranking unter Genderaspekten
In diesem Teilprojekt wurde ein neues, bundesweites Rankings der natur- und ingenieurwissenschaftlichen Kernfächern Informatik, Mathematik, Biologie, Chemie, Physik, Maschinenbau/-wesen, Elektrotechnik/Elektronik, Wirtschaftsingenieurwesen, Bauingenieurwesen / Ingenieurbau und Architektur nach Studienanfängerinnenquoten konzipiert. Datengrundlage war eine Sonderauswertung des Statistischen Bundesamtes für die Studienjahre 2001 und 2002. Als Ergänzung wurde eine umfangreiche Best-Practice-Sammlung von Hochschulprojekten erstellt. Die Ergebnisse wurden in einer Datenbank auf der Website abrufbar und in den Broschüren veröffentlicht.
be.physical: Schulexperimente unter Genderaspekten
In dem Teilprojekt be-physical wurden Informationen für Lehrkräfte für einen Schulunterricht unter Genderaspekten auf einer Website präsentiert um Wahrnehmungsmuster im naturwissenschaftlichen Unterricht neu zu gestalten: www.be-physical.de. Die Website bot exemplarische und motivierende Experimente aus der Physik, die von Mädchen und Jungen erprobt wurden. Darüber hinaus wurden Hintergrundmaterialien zur Thematik Gender und Didaktik zusammengestellt. Materialsammlung " bephysical: Schulexperimente unter Genderaspekten"
Kontakt: Prof. Barbara Schwarze
E-Integration. IT-Roadmap zur gesellschaftlichen Integration
Auswahl von guten Beispielen und Handlungsempfehlungen für den Einsatz digitaler Medien zur gesellschaftlichen Integration von Migrantinnen und Migranten in Deutschland
Laufzeit: 01.04.2007 - 31.12.2007
Finanzierung: Initiative D21
Projektleitung: Birgit Kampmann
Produkt: E-Integration. IT-Roadmap zur gesellschaftlichen Integration. Ausgewählte Beispiele und Handlungsempfehlungen zum Nationalen Integrationsplan, Bielefeld 2007 [ PDF-Dokument]
Kurzbeschreibung:
In Deutschland leben 15,3 Millionen Menschen aus über 200 verschiedenen Staaten. Die Bundesregierung hat mit dem Integrationsgipfel 2006 und dem Nationalen Integrationsplan 2007 eine zukunftsweisende und nachhaltige Integrationspolitik eingeleitet. Damit verbunden ist ein neuer Ansatz, der die Fähigkeiten und Potenziale der Menschen aus Zuwandererfamilien gezielt fördert und damit den
gesellschaftlichen Zusammenhalt stärkt. Informations- und Kommunikationstechnologien können genutzt werden, um die Sprachkompetenz, die beruflichen und die gesellschaftlichen Chancen von Zugewanderten zu verbessern. Dieses Potenzial bleibt bisher weitgehend ungenutzt. Beispiele guter Praxis können den kreativen Beitrag von IT erfahrbar machen und zur Nachahmung anregen. Die vielfältigen Möglichkeiten der Nutzung neuer Medien in neun zentralen Handlungsfeldern des Integrationsplans werden in der IT-Roadmap aufgezeigt. Der politische Handlungsbedarf ist in den D21-
Wegweisern formuliert. Sie sind das Substrat aus den ausgewählten Praxisbeispielen, Recherchen und Gesprächen mit Expertinnen und Experten zu den Themenfeldern. Als Ergebnis werden 10 Handlungsempfehlungen für Politik, Gesellschaft und Wirtschaft präsentiert.
Equal-IT-y in the information society
Regionalentwicklungs-Initiative zur beruflichen Chancengleichheit in der Informationsgesellschaft im Rahmen der europäischen Gemeinschaftsinitiative "EQUAL"
Laufzeit: 01.07.2002 - 31.12.2004
Förderung: Europäische Union
Projektleitung: Zentrum für Weiterbildung gGmbH in Frankfurt
Website: www.equal-it-y.de
Kurzbeschreibung:
Ziel des Projektes war es, über den Projektzeitraum von drei Jahren Frauen und Mädchen einen neuen Zugang zu den Tätigkeitsfeldern im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien zu ermöglichen, ihre Medienkompetenz zu stärken und den Frauenanteil in den IT-, Ausbildungs- und Beschäftigungsverhältnissen im Rhein-Main-Gebiet zu steigern. Der Verein "Frauen geben Technik neue Impulse" unterstützte die regionale Initiative mit den Projekten "idee_it" und "Girls?Day - Mädchen-Zukunftstag". Am 30.09.2004 organisierte der Verein in Kooperation mit der Initative eine idee_it Kick-Off Veranstaltung für ca. 1.000 Mädchen, auf der zahlreiche IT-Unternehmen mit einem bunten Programm aus Information, Beratung, Aktivität und Event zeigten, dass eine Ausbildung in den Bereichen IT/Technik Spaß und Zukunft bedeuten kann. Über die gesamte Projektlaufzeit bot auch der jährlich stattfindende Girls?Day - Mädchen-Zukunftstag in der Region den Schülerinnen Gelegenheit, durch ein Schnupperpraktikum die Berufe der IT-Branche kennen zu lernen. Auf den Informationsplattformen www.idee-it.de und www.girls-day.de fanden den Schülerinnen darüber hinaus Hintergrundinformationen, Tipps und Links sowie good practise Beispiele zur Berufsorientierung im (informations)-technischen Bereich.
Kontakt: Elisabeth Schöppner
Exzellenz und Power in ICT - Kongress auf der CeBIT 2006
Wirtschaftlicher Erfolg und Top-Nachwuchs in ICT durch vorbildhafte Work-Life-Strategien und innovative Arbeitskulturen
Laufzeit: 01.09.2005 - 30.06.2006
Förderung: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Projektpartnerschaft: Initiative D21, CeBIT
Projektleitung: Prof. Barbara Schwarze
Kurzbeschreibung:
Mit dem Motto des neuen Wissenschaftsjahrs "dank Informatik" werden der Nutzen und die vielfältigen Anwendungsgebiete der Informations- und Kommunikationstechnologien stärker in das Bewusstsein der Öffentlichkeit gebracht. Mit dem Top-Level-Kongress mit internationaler Besetzung, dem Engagement für tragfähige Berufsnetzwerke und einem (nicht nur) virtuellen Führer zu innovativen Produkten, Entwicklungen und Nachwuchsstrategien geht die Nachwuchsinitiative "Exzellenz und Power in ICT" bei der CeBIT 2006 an den Start.
Für viele hoch qualifizierte Nachwuchskräfte hat die Informations- und Kommunikationstechnik (ICT) das Image einer kurzlebigen und technikzentrierten Branche. Junge Studierende, Absolventinnen und Absolventen, darunter insbesondere junge Frauen, entscheiden sich daher für andere Berufsfelder.
Studierende, Absolventinnen und Absolventen brauchen sichtbare Vorbilder. Unternehmen brauchen nachahmenswerte Initiativen. Die internationale Spitzenmesse der Informations- und Kommunikationstechnik-Branche, die CeBIT, ist mit dem diesjährigen Messethema "Lösungen für die digitale Arbeits- und Lebenswelt" ein idealer Ort für ein breites und öffentliches Engagement.
Programm Exzellenz und Power in ICT [133,54 kB | pdf]
Fachkongress "Job -Chance - Internet. Frauen gestalten Zukunft"
Zweitägiger Kongress am 1. und 2. Februar 2007 in Bremen mit Live-Übertragung im Internet
Laufzeit: 1.5.2006 - 31.3.2007
Förderung: Bundesministerium für Bildung und Forschung
Projektpartnerschaft: Bundesagentur für Arbeit, Deutsche Telekom, Zeitschrift Brigitte/brigitte.de, Stadtbibliothek Bremen, Initiative D21
Projektleitung: Birgit Kampmann
Website: www.job-chance-internet.de
Produkte: Kongress-Dokumentation [ PDF-Dokument]
Kurzbeschreibung
Ziel des zweitägigen Kongresses ist es, Ideen und Konzepte zu entwickeln, wie die erfolgreiche Steigerung der quantitativen und qualitativen Internetbeteiligung in Deutschland zur Verbesserung der Arbeitmarktchancen von Frauen in der aufstrebenden Internetwirtschaft nutzbar gemacht werden können.Dabei sollen gleichermaßen innovative Business-Modelle von Frauen wie erfolgreiche Qualifizierungs- und Contentangebote für Frauen vorgestellt werden, die Anregungen für die Verbesserung der Arbeitsmarktchancen von Frauen geben können. Am zweiten Tag bieten Expertinnen/Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Verbänden oder Netzwerken 5 Zukunftsforen zum fachlichen Austausch an. Die abschließende Podiumsdiskussion soll konkrete Handlungsperspektiven u. a. für die Politik und Unternehmen aufzeigen.
Im parallel mit Sponsoren durchgeführten Wettbewerb GET IT ON werden Modelle und Konzepte für die erfolgreiche IT-Qualifizierung von Wiedereinsteigerinnen, Berufsrückkehrerinnen und arbeitsuchenden Frauen für die Beschäftigung in der Internetwirtschaft ermittelt und auf dem Fachkongress vorgestellt und prämiert. Der Kongress wird live im Internet übertragen und Chats mit den Referentinnen angeboten. Die Diskussionen in den Foren werden anschließend in Online-Foren bei Brigitte.de fortgesetzt.
Frauen ans Netz. Internetkurse von Frauen für Frauen
Die Aktion Frauen ans Netz entwickelte Projekte und Aktivitäten, die 7 Jahre lang gemeinsam mit Partnerinnen und Partnern bundesweit durchgeführt wurden. Ausgangspunkt der Maßnahmen war ein Angebot an Internet-Einführungskursen von Frauen für Frauen und die Erprobung von Konzepten für neue Zielgruppen.
Laufzeit: 1998 - 2005
Förderung: Bundesministerium für Bildung und Forschung
Projektpartnerschaft: Bundesagentur für Arbeit, Deutsche Telekom AG, Zeitschrift Brigitte, 400 öffentliche und private Weiterbildungseinrichtungen bundesweit
Projektleitung: Birgit Kampmann
Website: www.frauen-ans-netz.de
Auszeichnung: 2. Preis Public Private Partnership Award 2003
Kurzbeschreibung
Mit dem Angebot an Internetkursen von Frauen für Frauen sollte der Frauenanteil im Netz auf 50 Prozent gesteigert und Frauen ohne Zugangsmöglichkeiten zur Technik der Einstieg ins Internet kostengünstig ermöglicht werden. Bis Ende 2005 nahmen 160.000 Frauen an 16.000 Kursen in über 350 Städten und Gemeinden teil. Zusätzlich wurden in den Jahren 2003 und 2004 Maßnahmen für Frauen in den neuen Bundesländern und im ländlichen Raum sowie für Seniorinnen konzipiert und erprobt. In Zusammenarbeit mit den Deutschen Bibliotheksverband wurde ein Angebot an Internetcafe-Zeiten in öffentlichen Bibliotheken (fanCLUB) entwickelt, erprobt und 2007 in 50 Bibliotheken bundesweit angeboten. In einigen Bibliotheken wird das Angebot in Eigenregie fortgesetzt.
FEET - Frauen entdecken und erleben Technik. Evaluierung
"FEET - Frauen entdecken und erleben Technik" ist ein Projekt des Instituts für Mikrotechnologie der Universität Hannover
Laufzeit: 01.11.2005 - 31.12.2006
Förderung: Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur
Projektpartnerschaft: Gleichstellungsbüro der Universität Hannover, Institut für Allgemeine Nachrichtentechnik der Universität Hannover
Projektleitung: Christine Ruffert (Universität Hannover)
Website: www.feet2006.de
Kurzbeschreibung:
Im Kompetenzzentrum Technik - Diversity - Chancengleichheit wird das Programm "FEET - Frauen entdecken und erleben Technik" evaluiert. Grundlegendes Ziel des Programms ist es, ein Praxisangebot im Bereich Mikrosystemtechnik für Schülerinnen und Studentinnen zu entwickeln, das zu einer deutlichen Steigerung der Bewerbung junger Frauen in technischen Studiengängen beziehungsweise Berufe führt. Darüber hinaus soll die Qualität des Grundstudiums durch die Entwicklung von Genderelementen in den Praxisseminaren der Mikrotechnik erheblich verbessert werden. Mit der Durchführung von Praxisworkshops für Schülerinnen, genderorientierten Seminaren zum Erlernen von Kommunikations- und Kooperationsformen für Studentinnen in technischen Studiengängen sowie der Durchführung eines Mentorings soll Frauen die Chance zur optimalen Vorbereitung auf die Berufswelt in Wissenschaft und Wirtschaft eröffnet werden.
Kontakt: Sabine Mellies
Forum Informationsgesellschaft
Übergreifende Diskussionsplattform für Bürgerinnen und Bürger zur aktiven Mitgestaltung der tiefgreifenden Veränderungen ihrer Arbeitsprozesse und ihres Lebensumfeldes durch neue Informations- und Kommunikationstechnologien.
Laufzeit: 1.12.1999 - 31.03.2002
Förderung: Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi)
Projektleitung: Prof. Barbara Schwarze
Projektbeschreibung:
Das Forum Informationsgesellschaft war eine Initiative unter dem Dach der breiten Informations- und Demonstrationskampagnen der Bundesregierung "Internet für alle". Es verstand sich als Scharnier zwischen Politik und BürgerInnen und sollte auf diese Weise eine große gesellschaftliche Breite erzielen. Mit einer interaktiven Internetplattform und der Einrichtungen von sechs Diskussionsforen und Arbeitsgruppen sollten Anstöße gegeben, Leitmodelle entwickelt und die Bürgerinnen und Bürger aktiv an der Gestaltung der Veränderungsprozesse ihrer Arbeits- und Lebenswelt beteiligen: www.forum-informationsgesellschaft.de.
Die Mitglieder der Arbeitsgruppen waren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Expertinnen und Experten und Vertreterinnen und Vertreter von gesellschaftlichen Gruppen und des wirtschaftlichen und kulturellen Lebens:
- AG Bildung. Leitung Prof. Dr. Egon Hörbst
- AG Demokratie und Verwaltung. Leitung: Prof. Dr. Herbert Kubicek - Universität Bremen
- AG Frauen. Leitung: Renate Wielpütz - FrauenComputerZentrum Berlin
- AG Kunst und Kultur. Leitung: Olaf Zimmermann - Deutscher Kulturrat e.V
- AG Nachhaltige Entwicklung. Leitung: Prof. Dr. Radermacher - FAW Ulm
- AG Seniorinnen und Senioren. Leitung: Dr. Jürgen Salomon - Verband Sächsischer Bildungsinstitute e.V.
Die Geschäftsstelle des Forums Informationsgesellschaft war bis zum 31.03.2002 beim Verein Frauen geben Technik neue Impulse e.V. angesiedelt. Jetzt können Sie die Geschäftsstelle über die Stiftung Digitale-Chancen www.digitale-chancen.de erreichen.
Gender im Einsteinjahr - Chancen für Frauen in naturwissenschaftlichen Berufen
Im Wissenschaftsjahr 2005 - Einsteinjahr präsentierte das Projekt "Gender im Einsteinjahr" mit genderbewußten Aktivitäten und Veranstaltungsformaten besonders jungen Frauen die Attrakivität naturwissenschaftlicher Ausbildungen und Berufe.
Laufzeit: 10.12.2004 - 31.12.2005
Förderung: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ)
Projektleitung: Prof. Barbara Schwarze
Produkt: Broschüre "Einsteins Kolleginnen - Physikerinnen gestern und heute"
Kurzbeschreibung:
Das Einsteinjahr und Weltjahr der Physik 2005 bot die Chance, in Verbindung mit der herausragenden und vielseitigen Persönlichkeit Einsteins auch die Bedeutung der Physik für junge Frauen herauszuarbeiten und Frauen zu motivieren, naturwissenschaftliche Berufe zu ergreifen. Zielgruppen waren Schüleriinnen, Studentinnen, Hochschulabsolventinnen und Wissenschaftlerinnen sowie die Öffentlichkeit, die durch folgende Aktivitäten für den Aspekt Chancengleichheit im Einsteinjahr sensibilisiert und gleichzeitig für ein Berufsperspektive in der Physik interessiert wurden: Hands-on"- Experimente und Kontakte zu Fachfrauen, WomenPower-Kongress, Job- and Career-Market auf der Hannover Messe Industrie 2005, Lesungen und Diskussionen in öffentlichen Räumen (Deutsches Museum, Wissenschaftssommer).
Im Rahmen des Projekts wurde die 90-seitige Broschüre "Einsteins Kolleginnen - Physikerinnen gestern und heute" entwickelt (siehe oben: Produkt), in der Leben und Werk von sowohl Wissenschaftlerinnen aus der Zeit Albert Einsteins als auch von gegenwärtigen Physikerinnen vorgestellt wurde.
Genderaktivitäten im Wissenschaftsjahr 2006
Im Wissenschaftsjahr 2006 - Informatikjahr des BMBF werden Gender-Aktivitäten für Mädchen, Lehrkräfte, Frauen-Techniknetze und Verbände durchgeführt.
Laufzeit: 01.09.2005 - 31.03.2007
Förderung: Bundesministerium für Bildung und Forschung
Projektleitung: Dr. Ursula Köhler
Website: www.kompetenzz.de/genderaktivitäten
Produkte: Management Summary [ PDF-Dokument] ;Broschüre "Zukunft gestalten: Ich werde Informatikerin" [PDF-Dokument] ;Handreichung "Chancengleichheit und Gender in Wissenschaftsveranstaltungen" [PDF-Dokument]
Kurzbeschreibung:
Der Anteil von Frauen in einem zukunftsträchtigen Gebiet wie der Informatik soll nachhaltig erhöht werden. Dazu soll die breite öffentliche Aufmerksamkeit, die das Wissenschaftsjahr 2006 auf sich zieht, genutzt werden, um gezielt auch Mädchen und Frauen für die Informatik und ihre Anwendungen zu begeistern und auf der anderen Seite Lehrkräften und Arbeitgebern zu verdeutlichen, welche Bereicherung eine stärkere Beteiligung von Mädchen und Frauen bedeutet. Eine Broschüre mit beispielhaften Ausbildungs- und Berufswegen von Frauen in den IT-Bereichen, sowie die Webseite mit Daten und Faktenservice und die Mach_MIT: Mädchen_Informatik_Tage sind zentrale Elemente dieses Projektes. Darüber hinaus werden im Rahmen dieses Projekts Vernetzungstreffen mit Frauen-Technik-Netzwerken oder Verbänden wie GI, VDE, VDI, VDI-VDE-IT organisiert, die Input zum Thema Chancengleichheit im Informatikjahr geben und zu eigenen Aktivitäten animieren.
Kontakt: Christina Haaf
Gender Networking. Netzwerktechnik verbindet
Hauptbestandteil des Projekts war die Durchführung des Qualifizierungsprogramms Netzwerktechnik der Bildungsinitiative Networking der Cisco Systems GmbH mit dem Ziel, mehr Frauen für die Netzwerktechnik zu gewinnen.
Laufzeit: 2003 - 2006
Förderung: Ministerium für Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen bis 2005
Projektpartnerschaft: Fachhochschule Bielefeld, Bildungsinitiative Networking der Cisco Systems GmbH
Projektleitung: Dr. Ursula Köhler
Website: www.gender-networking.de
Produkt: Kurzfilm (5 Minuten), Technikkompetenzen in Gesundheitsberufen. Gender Networking Handreichung
Kurzbeschreibung:
Technik gehört heute in vielen Berufsfeldern zu den notwendigen Kenntnissen und Fähigkeiten, denn gerade die Einrichtung und Betreuung kleinerer Computernetzwerke in Bildungseinrichtungen, Unternehmen und Institutionen kann aus Kostengründen nicht mehr ausschließlich von externen Spezialistinnen und Spezialisten geleistet werden. Die interne Versorgung mit gut ausgebildetem Fachpersonal ist auf Dauer effektiver und kostengünstiger. Eine Aus- oder Weiterbildung in Netzwerktechnik ist daher für viele Berufe eine attraktive und lohnenswerte Zusatzqualifikation - auch, weil sich gerade in diesem Bereich ein zunehmender Fachkräftemangel abzeichnet.
Um besonders Frauen zu einer Qualifizierung im Bereich Netzwerktechnik zu ermutigen, und ihnen damit eine deutlich verbesserte Positionierung in ihrem späteren Beruf zu ermöglichen, startete der Verein Frauen geben Technik neue Impulse e.V. gemeinsam mit der Cisco Systems GmbH und der Fachhochschule Bielefeld das Projekt Gender Networking. Das Qualifizierungsprogramm schließt mit einem international anerkannten Weiterbildungszertifikat ab.
Im Rahmen des Projekts wurden zusammen mit den Partnerinnen und Partnern Qualitätskriterien und neue curriculare Elemente unter Genderaspekten entwickelt, die das Bewusstsein von Dozentinnen und Dozenten und Lehrenden für neue Zielgruppen in der Netzwerktechnik schärfen und mehr Frauen für dieses Feld gewinnen.
Kontakt: Araya Körner
GET IT ON! Jobperspektiven für Frauen rund ums Internet
Wettbewerb von Konzepten und Projekten für die erfolgreiche IT-Qualifizierung von Wiedereinsteigerinnen, Berufsrückkehrerinnen und arbeitsuchenden Frauen für die Beschäftigung in der Internetwirtschaft
Laufzeit: 1.10.2006 - 15.2.2007
Förderung: Sponsoring
Projektpartnerschaft: Bundesagentur für Arbeit, Deutsche Telekom, Zeitschrift Brigitte/brigitte.de, Stadtbibliothek Bremen, Initiative D21
Projektleitung: Birgit Kampmann
Website: www.job-chance-internet.de/wettbewerb
Produkt: Broschüre GET IT ON! Die nominierten Projekte und Maßnahmen [ PDF-Dokument]
Kurzbeschreibung
Im Rahmen des Wettbewerbs wurden vorbildhafte Ideen und Projekte zur Qualifizierung von Frauen für zukunftsfähige Beschäftigungsmöglichkeiten rund ums Internet gesucht. Es konnten Konzepte für Maßnahmen, Angebote und Aktivitäten eingereicht werden, unabhängig davon, ob sie bereits erprobt und umgesetzt waren, wiederholt oder erst in der Zukunft umgesetzt werden sollten. Die Maßnahmen der eingereichten Wettbewerbsbeiträge richteten sich insbesondere an Frauen mit qualifiziertem Ausbildungsabschluss und/oder langjähriger Berufserfahrung. Adressatinnen und Adressaten des Wettbewerbs waren öffentliche und private Bildungseinrichtungen, Hochschulen und Akademien, Beratungsstellen, Frauenorganisationen, -projekte oder -initiativen sowie Kommunen und Unternehmen. Insgesamt sind 30 Bewerbungen eingegangen. Aus diesen Einsendungen hat eine unabhängige Jury aus Vertreterinnen und Vertretern der Wissenschaft, der Wirtschaft und der Politik sowie der Sponsoren sieben Bildungsangebote für die Preisvergabe nominiert, die in der Broschüre vorgestellt werden. Schirmherrin war Prof. Jutta Allmendinger, Direktorin des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Die Preise wurden verleihen an
- Weiterbildung zur Online-Beraterin. Neue Wege in der psychosozialen Beratung
- MOSAIK - Qualifizierter Wiedereinstieg in technische und kaufmännische Berufe. Zielgenaue Erweiterung der beruflichen Kompetenzen
- IT-Weiterbildungportal "Webucation for Women". Beruf und Bildung für und durch das Internet
Girls@D21.ibm Evaluierung
Schülerinnen erleben den Arbeitsalltag in einem IT-Unternehmen - Wissenschaftliche Begleitung des Pilotprojekts der Initiative D21
Laufzeit: 26.02.2001 - 08.03.2001
Förderung: Bundesministerium für Bildung und Forschung
Projektleitung: Initiative D21
Projektpartnerschaft: Brigitte Young Miss, Bundesministerium für Bildung und Forschung, IBM Deutschland Entwicklung GmbH
Projektleitung: Dr. Ursula Köhler
Kurzbeschreibung:
Ziel des bundesweiten Pilotprojektes Girls@D21.ibm war es, Schülerinnen der 11. Klasse den Arbeitsalltag in einem IT-Unternehmen zu vermitteln, ihnen die Möglichkeit zu bieten, ihre Erfahrungen zu reflektieren, Methodenkompetenz zu erwerben, Präsentationstechniken kennen zu lernen und als IT-Multiplikatorin an ihrer Schule zu fungieren. Das Pilotprojekt wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und der IBM Deutschland Entwicklung GmbH in Kooperation mit der Zeitschrift Brigitte Young Miss initiiert und war Bestandteil der Initiative D21. Das Kompetenzzentrum Frauen in Informationsgesellschaft und Technologie übernahm die Projektplanung sowie die wissenschaftliche Begleitung. Schülerinnen und IBM-Mitarbeiterinnen wurden interviewt, die Ergebnisse ausgewertet und an MultiplikatorInnen weitergegeben. Aufgrund der erfolgreichen Umsetzung soll das Pilotprojekt auch weiterhin ein Angebot für andere Unternehmen der Initiative D21 sein, vergleichbare Projekte mit anderen Schulen umzusetzen.
Kontakt: Sabine Mellies
Hochschulwettbewerb "Get the Best"
Bundesweiter Wettbewerb 2004 "Frauen als Erfolgsfaktoren für Hochschulen" und 2005 "Mehr Frauen in die Forschung!" als Leuchtturmprojekt der Initiative D21
Laufzeit: 01.07.2004 - 31.12.2005
Auftraggeberin: Initiative D21
Projektleitung: Prof. Barbara Schwarze
Produkt: Broschüre "Get the Best - Frauen als Erfolgsfaktor für Hochschulen" [ PDF-Dokument]
Kurzbeschreibung:
Mit dem bundesweiten Wettbewerb "Get the Best" sollten auf der Grundlage der großen Unterschiede hinsichtlich der Anfängerinnenzahlen in natur- und ingenieurwissenschaftlichen Studienfächern an bundesdeutschen Hochschulen Best-Practice-Beispiele zur Erhöhung des Frauenanteils ausgezeichnet werden.In der ersten Wettbewerbsrunde 2004 wurden unter dem Motto "Frauen als Erfolgsfaktoren für Hochschulen" die kreativsten Konzepte und Visionen zur Gewinnung von Frauen für naturwissenschaftlich-technische Studiengänge gesucht. Die zweite Wettbewerbsrunde, die im Einsteinjahr 2005 unter dem Motto "Mehr Frauen in die Forschung!" stand, prämierte Best Practice-Beispiele, die auf die Gewinnung und Förderung des weiblichen Forschungsnachwuchses abzielten.Im Auftrag der Initiative D21 wurde folgende Leistungen erbracht. Konzeptentwicklung, Beratung und Einwerbung der Wettbewerbspreise bei den Sponsoren, Organisation der Preisverleihung auf dem Jahreskongressen der Initiative D21 2004 und 2005, Unterstützung der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und Redaktion der Wettbewerbsbroschüre "Get the Best", die die prämierten Hochschulen und ihre erfolgreichen Konzepte vorstellt.
IBM MentorPlace - Wissenschaftliche Begleitung und Evaluation
Unternehmenseigenes Förderprogramm: IBM Mentorinnen betreuen junge Frauen ehrenamtlich in ihrer Freizeit.
Laufzeit: 2003
Förderung: keine
Projektleitung: Dr. Ursula Köhler
Website: www-5.ibm.com/de/
Kurzbeschreibung:
Noch immer entscheiden sich wenige Mädchen und junge Frauen in Deutschland für technische Berufe in der IT-Branche. IBM hat das internationale Projekt "MentorPlace" ins Leben gerufen, das auch in Deutschland mit großem Erfolg läuft: Bislang haben sich bundesweit über 20 Schulen mit mehr als 250 Schülerinnen an MentorPlace beteiligt. Mehr als 250 IBM Mentorinnen betreuen dabei die jungen Frauen ehrenamtlich in ihrer Freizeit. Weltweit engagieren sich im Rahmen des MentorPlace-Programms mehr als 9.000 IBM Mitarbeiterinnen in 26 Ländern.Mitarbeiterinnen von IBM stehen technisch interessierten jungen Frauen im Alter zwischen 15 und 17 Jahren (Klasse 9-12) für neun Monate als Mentorinnen zur Seite. Dabei wird jeweils eine Schülerin von einer Mentorin intensiv und individuell betreut. Die Mentorinnen lassen die Mädchen an ihrem Berufsleben teilhaben, halten persönlichen Kontakt zu den Mädchen und beraten sie in den verschiedensten Bereichen. Das Kompetenzzentrum Frauen in Informationsgesellschaft und Technologie führte im Jahr 2003 die wissenschaftliche Begleitung und Evaluation des Projektes durch. Das Projekt wird von IBM weiter geführt.
Kontakt: Sabine Mellies
idee-it. Bundesweites Ausbildungsprojekt für Mädchen in IT- und Medienberufen
idee_it ist ein bundesweites Ausbildungsprojekt in Private-Public-Partnership mit dem vorrangigen Ziel, mehr Mädchen und junge Frauen für eine Ausbildung in den IT- und Medienberufen zu gewinnen.
Laufzeit: seit 01.04.2000
Förderung: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (2000 - 2005),
Projektpartnerschaft: Initiative D21, Deutscher Industrie und Handelskammertag, Bundesinstitut für Berufsbildung, Zentralverband des Deutschen Handwerks sowie 133 Unternehmen und 34 IHKs und Handwerkskammern bundesweit
Projektleitung: Sabine Mellies
Website: www.idee-it.de
Kurzbeschreibung:
idee_it entwickelte innovative Strategien, um junge Frauen für die zukunftsweisenden IT-Berufe zu begeistern, ihre Anzahl in der Ausbildung zu erhöhen und ihren Verbleib in Ausbildung und Beruf zu stärken.
Mehr als 6.700 Mädchen nahmen von 2001 - 2005 an dreizehn idee_it Kick-Off-Veranstaltungen bundesweit teil. Eine Homepage mit zielgruppengerechten Informationen rund um die neuen IT-Ausbildungsberufe stellte zudem die "Sprungbrett"-Datenbank mit über 1.100 Ausbildungsmöglichkeiten zu IT- und Medienberufen (einschließlich detaillierter Suchfunktion) bereit. idee_it führte zwischen 2002 und 2004 eine Ausbildungsbegleitforschung zu den IT-Berufen durch, in der die Berufsorientierung sowie die Ausbildungssituation in einem IT-Beruf untersucht wurde. Daran nahmen 2.700 weibliche und männliche Auszubildende sowie Absolventinnen und Absolventen der IT-Berufe aus bundesweit 600 Unternehmen teil. Die Ergebnisse der Untersuchung wurden den teilnehmenden Unternehmen in bundesweiten Train-the-Trainer Workshops exklusiv zur Verfügung gestellt.
Das Kompetenzentrum Technik - Diversity - Chancengleichheit führt die Website und die Datenbank des Projektes weiter und bietet die Durchführung von Kick-Off Veranstaltungen als Leistung an. Weitere Informationen: Management Summary idee_it (PDF-Download)
Impulse nutzen. Internationale Konferenz 01. + 02. Februar 2002
Zukunftschancen durch eine neue Vielfalt in Studium und Lehre - Gender Mainstreaming als Impuls und Motor für die Studienreform in Informatik, Ingenieur- und Naturwissenschaften. Kongress im Deutschen Museum München am 1. und 2. Februar 2002
Projektlaufzeit: 01.11.2001 - 30.08.2002
Förderung: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Partnerschaft: Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung
Projektleitung: Dr. Martina Meyer zur Heyde
Website: www.impulse-nutzen.de
Kurzbeschreibung:
Die Attraktivität der ingenieur- und naturwissenschaftlichen Studiengänge für junge Leute ist eine der wesentlichen Voraussetzungen, um gut qualifiziertes Personal für die wissensintensiven Dienstleistungen und Berufe der Zukunft zu erhalten. Durch beispielhafte neue Initiativen im mathematisch-naturwissenschaftlichen Unterricht an Schulen, kann das vorhandene Potenzial vielseitig interessierter junger Frauen und Männer in ganz neuer Weise für Informatik, Ingenieur- und Naturwissenschaften begeistert und qualifiziert werden.
Auf der Konferenz wurden innovative Modelle und Best-Practice-Beispiele aus den Bereichen Schule und Hochschule vorgestellt, die durch eine zielgruppengerechte Ansprache, durch didaktische Maßnahmen und/oder die Änderung von Inhalt, Struktur und Umfeld von Unterricht und Studium Erfolge erzielt haben. In den gemeinsamen Diskussionen zwischen Vertreterinnen und Vertretern aus Wirtschaft, Hochschule und Verbänden wurden Perspektiven erörtert, die die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschafts- und Wissenschaftsstandorts Deutschland im internationalen Vergleich steigern sollen.
Die Dokumentation zur Konferenz ist als PDF-Download (-> Produkte) erhältlich.
Kontakt: Christina Haaf
IT-Arbeit - Deutsch-Israelische Zusammenarbeit zur Berufsbildung
Deutsch-Israelisches Gemeinschaftsprojekt zur Zusammenarbeit in der Berufsbildung.
Laufzeit: 2001 - 2005
Förderung: Ministry of Labour and Social Affairs, Israel; Bundesministerium für Bildung und Forschung
Projektleitung: Internationale Weiterbildung und Entwicklung GmbH (inwent)
Website: www.inwent.org/israel/it-work/index-de.html
Kurzbeschreibung:
Im 2001 begonnenen und 2005 abgeschlossenen Projekt sind deutsche und israelische Bildungsexperten gemeinsam der Frage nachgegangen, wie benachteiligten Jugendlichen im IT-Sektor eine Beschäftigungsperspektive eröffnet werden kann. Das Projekt-Team erarbeitete oder adaptierte Konzepte und Instrumente der Arbeitsmarktanalyse, Potenzialanalyse der Teilnehmerinnen und Teilnehmer und Curricula-Entwicklung und testete diese in beiden Ländern erfolgreich.
Sowohl Deutschland als auch Israel sind mit ähnlichen, ernsten Herausforderungen konfrontiert: eine hohe Arbeitslosenrate unter sozial benachteiligten Gruppierungen, die gleichzeitig in IT-Jobs unterpräsentiert sind. Die geringe Vertretung benachteiligter Gruppierungen bei IT-bezogenen Arbeitsplätzen resultiert aus einem Mangel an entsprechenden Ausbildungsmöglichkeiten für diese Bevölkerungsschichten. Zusätzlich verschärft die ständige Einführung immer neuer Technologien die "digitale Spaltung".
Obwohl der IT-Bereich wächst und daher davon ausgegangen werden kann, dass er ein enormes Beschäftigungspotential birgt, gibt es ein beträchtliches Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage auf dem IT-Arbeitsmarkt. Offensichtlich entsprechen die auf dem Arbeitsmarkt verfügbaren Qualifikationen nicht den Ansprüchen der IT-Branche, außerdem wurde das Berufsbildungssystem noch nicht ausreichend an die neuen Anforderungen angepasst.
Kontakt: Barbara Schwarze
Initiative Technische Bildung in Deutschland
Mit der Bildungssektoren übergreifenden Initiative Technische Bildung soll die herausragende Bedeutung der technischen Bildung für das deutsche Innovationssystem sichtbar gemacht sowie eine Bildungssektoren übergreifende Diskussion von der frühkindlichen über die schulische und hochschulische Bildung sowie der Berufsbildung und tertiären Bildung bis hin zur Weiter- und Erwachsenenbildung in Politik und Gesellschaft angeregt werden.
Laufzeit: 1.10.2006 - 31.5.2007
Förderung: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Projektpartnerschaft: VDI/VDE Innovation + Technik GmbH (Moderation), Alice-Salomon-Fachhochschule (Berlin), Bundesinstitut für Berufsbildung (Bonn), Deutsches Institut für Erwachsenenbildung (Bonn), Hochschul-Informations-System (Hannover), Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften (Kiel)
Projektleitung: Prof. Dr. Ernst A. Hartmann, Dr. Regina Buhr
Website: www.vdivde-it.de
Kurzbeschreibung:
Die Innovationsfähigkeit Deutschlands ist in hohem Maße abhängig von der Qualität der naturwissenschaftlich-technischen Bildung. Mit der Initiative soll dazu beigetragen werden, dass sich diese Bedeutung durch nachhaltige Maßnahmen in der Bildungsrealität Deutschlands niederschlägt. Aus einer innovationspolitischen Perspektive werden Fragen der technischen Bildung beleuchtet. Das Vorhaben geht damit deutlich über den Bildungssektor hinaus und knüpft an Erkenntnisse der Innovationsforschung an, die eine stärkere Verzahnung der verschiedenen Bildungssysteme mit den Entwicklungen in den Technologien und den damit verbundenen neuen Kompetenzen und Qualifikationen erfordern. Zu den Zielen des Vorhabens gehört es, bislang unerkannte Kooperationspotenziale zwischen den verschiedenen Akteuren zu erkennen und die Bedeutung technischer Bildung als Bestandteil des deutschen Innovationsystems herauszustellen. Das Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit als Partner der Initiative erstellt eine Bestandsaufnahme aus der Perspektive des Geschlechterverhältnisses auf der Grundlage des aktuellen Forschungsstandes und einer Sekundärauswertung vorhandener Daten und Materialien und entwickelt Maßnahmen zur Vernetzung bestehender technischer Bildungsinitiativen im Bereich Gender sowie ein Konzept zur Förderung der internationalen Vernetzung und ein internationales Monitoring im Bereich Gender.
Kontakt: Prof. Barbara Schwarze
Join the Top. Evaluierung der Qualifizierungsmaßnahmen
Qualifizierungsmaßnahmen für Frauen in natur- und ingenieurwissenschaftlichen Studiengängen.
Laufzeit: 01.10.2003 - 31.12.2005
Förderung: Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur
Auftraggeber: Universität Hannover
Projektleitung: Prof. Barbara Schwarze
Kurzbeschreibung:
Die Universität Hannover verstärkt ihre Aktivitäten auf dem Gebiet der Ingenieurwissenschaften und informatikorientierten Bereiche, um den Anteil der Frauen an den Studierenden in diesem Bereich zu erhöhen. Um die Betreuungsangebote für Studierende beiderlei Geschlechts abzurunden und um neue Impulse in die Ausbildung aufzunehmen, wurde das Projekt "Qualifizierungsmaßnahmen für Frauen in ingenieurwissenschaftlichen und informatik-orientierten Bereichen an der Universität Hannover" von den vier Fachbereichen Elektrotechnik und Informationstechnik, Bauingenieur- und Vermessungswesen, Maschinenbau sowie Informatik initiiert.
Die Zielsetzungen des Programms waren:
- Hochschulübergreifende Koordinierung der Frauenfördermaßnahmen zur Chancengleichheit in Forschung und Lehre
- Motivation von Schülerinnen, einen Studiengang in ingenieurwissenschaftlich- und informatikorientierter Richtung aufzunehmen
- Erhöhung des Anteils an weiblichen Studierenden in den technischen und ingenieurwissenschaftlichen Fächern.
Das Projekt wandte sich an junge Frauen in unterschiedlichen Phasen ihrer Ausbildung. Hierzu gehörte die Ansprache von Schülerinnen ebenso wie die intensive Betreuung von Schülerinnen, Studentinnen, Absolventinnen und Doktorandinnen.
Das Projekt wurde vom Verein Frauen geben Technik neue Impulse e.V. wissenschaftlich begleitet.
Kompetenzzentrum Frauen in Informationsgesellschaft und Technologie
Stärkung der Beteiligung und Vernetzung von Frauen auf allen Ebenen der technischen und naturwissenschaftlichen Ausbildungen und Berufe
Laufzeit: 01.04.2000 - 31. 05.2005
Förderung: Bundesministerium Bildung und Forschung, Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Projektleitung: Prof. Barbara Schwarze
Website: www.kompetenzz.de
Kurzbeschreibung:
Aufgabe des Projekts "Entwicklung und Umsetzung eines Strukturkonzepts für ein Kompetenzzentrum Frauen in Informationsgesellschaft und Technologie" war es, die Frauenbeteiligung in allen Bereichen und auf allen Ebenen der Technikentwicklung und -gestaltung, Ausbildung, Forschung und Berufstätigkeit entscheidend voranzutreiben und zu verbessern. Es wurden bundesweit Maßnahmen zur Chancengleichheit in Bildung, Ausbildung, Beruf, Wissenschaft und Forschung gebündelt. Dies beinhaltete die Herstellung eines breiten gesellschaftlichen Dialogs, die Förderung eines Bewusstseinswandels und die umfassende Information der Öffentlichkeit durch nationale und internationale Initiativen, Projekte und Maßnahmen. Die Aktivitäten des Kompetenzzentrums wurden in sechs Arbeitsschwerpunkten umgesetzt:
- Zugangsmöglichkeiten und Zugangschancen von Frauen zur Technik,
- Schulische und außerschulische Bildung,
- Berufliche Aus- und Weiterbildung,
- Hochschulbildung; Wissenschaft und Forschung,
- Arbeit und Beruf.
Ziel war die Entwicklung eines Gesamtkonzepts, das sich durch effiziente Vernetzungsarbeit, Monitoring- und Beratungstätigkeit, eine professionelle Öffentlichkeitsarbeit sowie die Entwicklung und Umsetzung eigener zielgruppenorientierter Projekte und Maßnahmen auszeichnete und welches vom Trägerverein mit breiterem Themenspektrum fortgeführt wird.
LeGes. Medienkompetenz für Lehrkräfte
Medienkompetenz für Lehrkräfte im Gesundheitswesen in Nordrhein-Westfalen
Laufzeit: 2001 - 2003
Förderung: Ministerium für Frauen, Jugend, Familie und Gesundheit des Landes Nordrhein-Westfalen
Projektpartnerschaft: Fachhochschule Bielefeld
Projektleitung: Dr. Ursula Köhler
Kurzbeschreibung:
Ziel des Projektes war es, Lehrkräfte an Pflegeschulen in NRW in die Lage zu versetzen, PC und Internet als Medien im Unterricht kompetent einzusetzen und Schülerinnen und Schüler systemtisch anzuleiten. Dazu dienten Päsenzschulungen, telefonische Unterstützung und Beratung sowie ein Online-Kurs.
Das methodische und didaktische Konzept der Module für die Präsenzschulungen und den Online-Kurs wurde in Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Pflege und Gesundheit der Fachhochschule Bielefeld im Rahmen des Projektes entwickelt und erprobt: PC-Grundlagen, Textverarbeitung, Internet und E-Mail. Für die Teilnahme wurde landesweit mit einem Flyer geworben. An den Schulungen in Bielefeld, Hagen und Köln nahmen Lehrkräfte aller Pflegeschulen in NRW teil.
Kontakt: Birgit Kampmann
LeGes Informationsflyer [40,17 kB | pdf]
Monitoring des Arbeitsmarktes im Bereich IKT. Studien - Trends - Handlungsfelder
Expertise für die Informationstechnische Gesellschaft im VDE und die Alcatel SEL Stiftung für Kommunikationsforschung
Laufzeit: 1. September 2006 - 4. Oktober 2006
Förderung: Informationstechnische Gesellschaft im VDE (ITG), Alcatel SEL Stiftung für Kommunikationsforschung
Projektleitung: Prof. Barbara Schwarze
Kurzbeschreibung:
Ausgehend von der Bedeutung der IKT-Technologien für die Entwicklung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit Deutschlands werden Angebote und Tendenzen zum Qualifikationsbedarf sowie die Situation des Arbeitsmarktes in der Informations- und Kommunikationstechnik skizziert. Detailliert beschrieben, analysiert und mit Daten und Fakten angereichert werden die folgenden Bereiche:
- Arbeitsmarkt: Ausbildung, Studium, Beschäftigte, Selbständige, Gehalt, Arbeitslosigkeit,
- Qualifikationsbedarf, Entwicklung: Stellenangebote, Stellenanzeigen, Qualifikationsbedarf und Qualifikationsveränderungen, IT-Arbeitsplätze
- Wichtige IKT Trends und ihre Auswirkungen auf die Ingenieur- und Informatikarbeitsplätze: Tendenzen bis Mitte der 90er Jahre, aktuelle Entwicklungen, Einige beispielhafte Trends
- Forschungsfelder: Analyse und Vereinheitlichung der Zuordnungskategorien, Differenzierte Untersuchung der Entwicklung des nationalen Arbeitsmarktes und Qualifikationsbedarfes, Internationale Interdependenzen als bestimmender Faktor für die nationale Arbeitsmarktentwicklung, Forschungsfragen
Zusammenfassende Essentials zu Kernpunkten der Analyse sowie zahlreiche Tabellen und Abbildungen komplettieren die Studie. Die Studie ist im VDE-Shop für 35 EUR zu bestellen. Für Mitglieder des VDE ist der Download kostenlos.
Online-Kompetenz für Migrantinnen und Migranten in Deutschland
Expertise: Perspektiven für zukünftige Angebote zur Stärkung des Internet-Nutzungsinteresses von Frauen und Männern mit Migrationshintergrund in Deutschland
Laufzeit: 1.8.2007 - 31.3.2009
Förderung: Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend
Projektpartnerschaft: Initiative D21
Projektleitung: Birgit Kampmann
Kurzbeschreibung:
Im Mittelpunkt der Expertise stehen die Bestandsaufnahme zur Mediennutzung von Frauen und Männern mit Migrationshintergrund und die Entwicklung von Handlungsempfehlungen für zukünftige Aktivitäten und Angebote mit dem Ziel, das Internet-Nutzungsinteresse von Migrantinnen und Migranten in Deutschland zu stärken.
Über die Mediennutzung der Menschen mit Migrationshintergrund gibt es bisher wenige Forschungsergebnisse. Mit der Expertise soll zunächst eine Bestandsaufnahme durchgeführt werden, um eine systematische Zusammenstellung der Zahlen, Daten und Fakten zur Mediennutzung von Frauen und Männern mit Migrationshintergrund zu erstellen. Außerdem werden Projekte- und Initiativen gesammelt, um Bildungs- und Nutzungsangebote für Frauen und Männer mit Migrationshintergrund auf ihre Erfolgsfaktoren hin zu untersuchen.
Im Rahmen von dezentralen Werkstattgesprächen zu Einzelaspekten der Studie werden Daten- und Rechercheergebnisse analysiert und diskutiert. Auf einer Expertinnen- und Expertentagung werden die Ergebnisse der Bestandsaufnahme präsentiert und Eckpunkte für Handlungsempfehlungen erarbeitet und formuliert. Gemeinsam mit dem zu bildenden Fachbeirat werden anschließend Empfehlungen für Maßnahmen und Angebote entwickelt um die räumlichen und materiellen Hemmnisse für den Internetzugang und die sprachlichen Barrieren bei der Internetnutzung zu minimieren und mittelfristig zielgruppengerechte Angebote in der gemeinwesenorientierten, stadtteilbezogenen Bildungs- und Kulturarbeit zu etablieren.
Online-Kompetenz für die Generation 50plus. Ganz einfach Internet
Kursangebot zur Stärkung der Internetnutzung von Seniorinnen und Senioren und Aufbau eines breiten Aktionsbündnisses von Einrichtungen und Unternehmen
Laufzeit: 15.11.2003 - 31.12.2005
Förderung: Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend
Projektpartnerschaft: Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) e.V., Deutsche Telekom / T-Com, Feierabend.com, Initiative D21, Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di, Freizeit Revue, Dresdner Bank, Deutsche Senioren Presse (dsp), Fiducia sowie 380 öffentliche und private Bildungseinrichtungen bundesweit
Projektleitung: Birgit Kampmann
Website: www.50plus-ans-netz.de
Produkt-Initiative: Mittendrin im Leben - ganz einfach Internet. Hardware, Software, Beratung und Kurse gemeinsam mit der Initiative D21, BAGSO-Verbraucherempfehlung
Kurzbeschreibung:
Zum Zeitpunkt des Projektstarts waren gerade einmal ein Viertel aller über 50-Jährigen online. Da das Internet immer mehr auch im Alltag zu einem selbstverständlichen Informations- und Kommunikationsmedium wird, soll die Teilhabe allen gesellschaftlichen Gruppen ermöglicht werden. Dazu wurde ein zielgruppengerechtes Kurskonzept entwickelt.
Im Projekt wurden dreistündige Internet-Einstiegskurse für Seniorinnen und Senioren entwickelt und koordiniert und ein bundesweites Netzwerk durch Public Private Partnership aufgebaut.
An den 8.500 Kursen nahmen in den Jahren 2004 und 2005 an 350 Standorten bundesweit 37.000 Menschen teil. Der Aufbau eines Netzwerks von Internet-Initiativen ermöglichte die Entwicklung von Rahmenleitlinien für Schulungsangebote in der Seniorinnen- und Senioren-Internet-Arbeit. Durch Public Private Partnership ist es gelungen, ein breites Bündnis zur Steigerung der Internetnutzung und Stärkung der Medienkompetenz der Generation 50plus zu bilden und das Thema ins öffentliche Bewusstsein zu bringen. Die Weiterentwicklung des Projekts wird im Aktionsprogramm Online-Jahr 50plus - Internet verbindet fortgesetzt.
Online 50plus - Internet verbindet. Aktionsbündnis
Aktionen, Lernangebote und Wettbewerbe zur Digitalen Integration der Generation 50plus in Deutschland in Kooperation mit der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen e.V. (BAGSO)
Laufzeit: 01.01.2006 bis 31.12.2008
Förderung: Unternehmens-Sponsoring
Projektpartnerschaft: Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BASGO), Deutsche Bahn, Deutsche Postbank, Symantec, T-Online, BKK24, T-Com
Projektleitung: Birgit Kampmann
Website: www.50plus-ans-netz.de
Aktionswoche: 25.-29. September im Wissenschaftsjahr 2006 - Informatikjahr, gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung
Kurzbeschreibung:
Bisher gab es einige vereinzelte Aktionen, um älteren Menschen den Nutzen des Internets und einfache Wege ins Internet aufzuzeigen. Ziel des Online-Jahres 50plus - Internet verbindet ist es, gebündelt in einer Nutzen-, Bildungs- und Qualitätsinitiative Aktionen gemeinsam mit und für ältere Menschen zu starten. Am Beispiel der Nutzung des Internets zeigt sich, wie wichtig Lebensbegleitendes Lernen in unserer Gesellschaft ist. Das Aktionsprogramm will 12 Monate lang das öffentliche Interesse und insbesondere das Interesse der älteren Menschen auf die Chancen der Internetnutzung fokussieren.
Vorhandene Projekte, Initiativen, Organisationen und Aktionen können ihre Angebote und Ideen unter das gemeinsame Motto stellen: Internet verbindet! Neue und innovative Ideen können als Projekte eingebracht und umgesetzt werden. So ist das Aktionsprogramm insgesamt Auftakt für längerfristige Maßnahmen und Strategien, neue Beschäftigungs- und Bildungsperspektiven für ältere Menschen durch neue Medien zu schaffen.
Das Programm startete im Mai 2006 auf dem 8. Deutschen Seniorentag in Köln. Der Nutzen, die Bildung und die Qualität stehen im Mittelpunkt. Die BAGSO wird in Themenmonaten gezielte Informationen für Ältere zu den Themen Engagement, Wohnen, Bildung, Alt & Jung, Gesundheit, Reisen, Sicherheit, Kultur und Arbeit zusammengestellt.
In vierstündigen Internetkursen werden die Grundlagen der Internetnutzung vermittelt und gleichzeitig spannende Inhalte zu den Themen Einkaufen, Finanzen, Reisen, Gesundheit und Sicherheit vermittelt.
PRO::ICT - Promoting ICT to Female Students
PRO::ICT - Mehr Frauen in die Informations- und Kommunikationstechnologie! Europäische gendersensible Trainingsmaterialien zur Professionalisierung von Ausbildungs- und Beratungstätigkeiten
Laufzeit: 01.10.2003 - 30.9.2005
Förderung: Europäisches Programm Leonardo da Vinci
Projektleitung: Dr. Ursula Köhler
Website: www.pro-ict.de
Kurzbeschreibung:
Das vom europäischen Leonardo da Vinci Programm geförderte EU Projekt PRO::ICT (Promoting ICT to Female Students) geht das europaweite Problem der Unterrepräsentanz von Frauen im IKT-Sektor an. Im Rahmen des Projekts PRO::ICT werden IKT-gestützte Produkte (Lern- und Arbeitsmodule) entwickelt, erprobt, evaluiert und verbreitet, die den Innovationsprozess und die Qualitätsverbesserung in der Berufsbildung und berufsorientierten Beratung unterstützen. Die Materialien sind für die Zielgruppen Eltern, Lehrende an Schulen und Universitäten, Jugendbetreuer und -betreuerinnen, Arbeitsmarktvermittler und -vermittlerinnen sowie Personalmanager und -managerinnen. So zeigt das Projekt innovative Wege auf, wie europäische Best Practise Projekte zusammengebracht werden können. Die Studie des Projekts - "Female students make it in IT, but change needs a chance" - sowie eine umfangreiche Materialiendatenbank stehen weiterhin auf der Projekthomepage zur Verfügung: www.pro-ict.net.
Der Verein Frauen geben Technik neue Impulse e.V. war der Hauptdisseminationspartner, koordinierte die europaweite Öffentlichkeitsarbeit (englisch/deutsch) der elf am Projekt beteiligten Partnerinstitutionen, betrieb die Website und koordinierte die Abschlusskonferenz des Projekts am 6. und 7. Juni 2005 in Salzburg.
Kontakt: Christina Haaf
PROFIBOT - Roboterbaukästen für angehende Mechatronikerinnen und Mechatroniker
Qualitätssicherung im Kooperationsprojekt mit dem Fraunhofer - Institut "Autonome Intelligente Systeme"
Laufzeit: 01.07.2005 - 30.06.2008
Förderung: Bundesministerium für Bildung und Forschung
Projektpartnerschaft: Bertolt-Brecht-Berufskolleg Duisburg, Berufskolleg Hennef, IHK Akademie Oberfranken, Leopold-Hoesch-Berufskolleg der Stadt Dortmund, Technologie und Bildungszentrum Magdeburg gGmbH
Projektleitung: Ulrike Petersen
Website: www.profibot.de
Kurzbeschreibung:
Das Fraunhofer - Institut Autonome Intelligente Systeme entwickelt im Projekt PROFIBOT ein Roboter-Baukastensystem sowie begleitendes Lehr- und Lernmaterial, das alle Lernfelder der Mechatronikausbildung so weit wie möglich abdeckt. Ziel des Projektes PROFIBOT ist es, Ausbildungsgänge im Bereich der Mechatronik, der Elektrotechnik, des Maschinenbaus und der Informatik praxisnah und interessant zu gestalten. Durch die Förderung des Verständnisses für technische Systeme werden der Ausbildung Komponenten hinzugefügt, die für die spätere Berufspraxis qualifizierend wirken. Innerhalb des Projektes werden Schulungen für Lehrkräfte angeboten. Die Qualitätssicherung des Projektes PROFIBOT erfolgt durch das Kompetenzzentrum Technik - Diversity - Chancengleichheit.
Kontakt: Ulrike Struwe
ROBERTA - Mädchen erobern Roboter
Die Faszination von Robotern wird genutzt um Mädchen an die Programmierung heranzuführen.
Laufzeit: 01.11.2003 - 31.12.2006
Förderung: Bundesministerium für Bildung und Forschung, Referat "Frauen in Bildung und Forschung"
Projektpartnerschaft: Neben dem Fraunhofer-Institut sind diverse Bildungseinrichtungen und Universitäten beteiligt
Projektleitung: Ulrike Petersen
Website: www.roberta-home.de
Kurzbeschreibung:
Roberta nutzt die Faszination von Robotern, um Schülerinnen Naturwissenschaften, Technik und Informatik spannend und praxisnah zu vermitteln. Lehr- und Lernmaterialien, mit dem geschulte Roberta-KursleiterInnen Roboterkurse durchführen können, wurden entwickelt und erprobt. Die Roboterkurse wurden so aufgebaut, dass sie Mädchen ansprechen. Beim Entwerfen, Konstruieren, Programmieren und Testen mobiler autonomer Roboter erfahren sie, dass Technik Spaß macht, lernen, wie technische Systeme entwickelt werden und erwerben Kenntnisse in Informatik, Elektrotechnik, Mechanik und Robotik. Attraktivität und Qualität der Kurse wurden durch eine unabhängige Begleitforschung evaluiert. Zur lokalen Unterstützung der KursleiterInnen wurde ein bundesweites Netzwerk regionaler Zentren aufgebaut.
Kontakt: Sabine Mellies
Smart Girls
Smart Girls will Schülerinnen mittels der Robotik für technische Ausbildungs- und Studiengänge begeistern und sie ermutigen am RoboCupJunior-Wettbewerb in den Kategorien "Dance" oder "Rescue" teilzunehmen.
Laufzeit: 1.9.2006 - 31.5.2008
Förderung: Motorola Foundation
Projektpartnerschaft: Fraunhofer IAIS
Projektleitung: Sabine Mellies
Website: www.smart-girls.info
Kurzbeschreibung:
Die Aktivitäten des Kooperationsprojektes Smart Girls richten sich an Schülerinnen der Sek.I und II, die ermutigt werden, technische Ausbildungsberufe und Studiengänge zu ergreifen. Dazu werden die Ergebnisse und Erfahrungen aus dem Projekt Roberta eingesetzt, das die Faszination von Robotern nutzt um Schülerinnen Naturwissenschaften, Technik und Informatik spannend und praxisnah zu vermitteln.
Die Website www.smart-girls.info bietet Mädchen allgemeine Informationen zur Berufsorientierung, verweist auf Berufs- und Studienorientierungstage sowie das Online-Berufsinfo-Spiel Girls'Planet. Zu finden sind Hintergrundinformationen zum Projekt Roberta und zum RoboCupJunior Wettbewerb: Mädchen können sich in einem Weblog über ihre Erfahrungen beim Bau einer Roberta austauschen und ihre Robertas präsentieren. Als Inspiration zur Teilnahme am RoboJup Junior Wettbewerb dienen Erfahrungsberichte von ehemaligen Teilnehmerinnen Wettbewerbs.
Für die Teilnahme am RoboCup Wettbewerb Junior in den Kategorien Dance oder Rescue gibt es auf Antrag einen Reisekosten- und Ausstattungszuschuss für die Teilnahme an der German Open in Hannover im April 2007. Die besten drei Teams, die aus den Regionalentscheidungen im Februar 2007 hervorgegangen sind, werden vor der German Open zur Werksbesichtigung und zu einem Erfahrungsaustausch zu Motorola geladen.
Das Projekt Smart Girls leistet einen Beitrag zum Aufbau neuer Regiozentren und zur weiteren Verbreitung von Roberta.
Studie "Zeit, dass sich was dreht!" - Instrumente zur Herstellung von Chancengleichheit in technischen und naturwissenschaftlichen Ausbildungen und Berufen in Nordrhein-Westfalen
Die Studie identifiziert erfolgreiche Projekte in NRW, die zeigen wie das Image von technischen Ausbildungen und Berufen wirksam verändert werden kann.
Laufzeit: 01.01.2007 - 31.08.2007
Förderung: Förderung MGFFI NRW / Europäische Union
Projektleitung: Prof. Barbara Schwarze
Kurzbeschreibung:
Schwerpunkt der Untersuchung liegt auf dem Ruhrgebiet. Präsentation der Studie anläßlich des Tags der Technik am 15.06. 2007 in Düsseldorf im Rahmen einer Podiumsdiskussion mit Dr. Marion Gierden-Jülich, Staatssekretärin im Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen, VDI-Direktor Dr. Willi Fuchs, Gabi Ludwig, Chefredakteurin Landesprogramme Fernsehen des WDR, und Dr. Jutta Klöwer, Leiterin Forschung und Entwicklung bei ThyssenKrupp VDM, unter der Moderation von Christine Westermann . Die Studie steht zum Download zur Verfügung:
Studie Zeit, dass sich was dreht [1,77 MB | pdf]
TrainTheTeacher@D21.ibm - Evaluierung
Wissenschaftliche Auswertung des Pilotprojekts zur Stärkung und Förderung der Berufsberatungskompetenz von Lehrerinnen
Laufzeit: Pilotprojekt 2001
Förderung: Bundesministerium für Bildung und Forschung
Projektpartnerschaft: Initiative D21, IBM Deutschland
InitiatorInnen: Bundesministerium für Bildung und Forschung und die IBM Deutschland Entwicklung GmbH.
Projektleitung: Dr. Ursula Köhler
Kurzbeschreibung:
Lehrerinnen fungieren an der Schule auch als Berufsberaterinnen. Ziel von "TrainTheTeacher@D21.ibm" war es, die Kompetenz von Lehrerinnen für diese Arbeit zu fördern, indem sie bei IBM einen Einblick in den Tagesablauf eines Industrieunternehmens erhielten und die Schlüsselkompetenzen kennen lernen konnten, die in der Wirtschaft verlangt werden.
Das Projekt war Bestandteil der Initiative D21 und das Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit hat die wissenschaftliche Begleitung des Pilotprojektes durchgeführt. Die Ergebnisse wurden mit den Projektpartnern diskutiert und an MultiplikatorInnen weitergegeben.
Kontakt: Prof. Barbara Schwarze
Unternehmenspatenschaften für Frauen an der Fachhochschule Bielefeld
Patente Patinnen und Paten gesucht! Unternehmenspatenschaften für Frauen an der Fachhochschule Bielefeld in natur- und ingenieurwissenschaftlichen Studiengängen zur frühzeitigen beruflichen Orientierung
Laufzeit: 01.07.2003 - 31.12.2003
Förderung: Ministerium für Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen
Projektpartnerschaft: Fachhochschule Bielefeld
Projektleitung: Prof. Barbara Schwarze
Website: www.fh-bielefeld.de/unternehmenspatenschaften
Kurzbeschreibung:
Im Rahmen des Projektes werden Studentinnen natur- und ingenieurwissenschaftlicher Studiengänge an der Fachhochschule Bielefeld berufserfahrene Fach- und Führungskräfte regionaler Unternehmen als Mentorinnen zur Seite gestellt. Die Patenschaften, die als zeitweise aber auch dauerhafte Studienbegleitung gedacht sind, bieten intensive Einblicke in die Berufspraxis und vermitteln fachübergreifende Qualifikationen, wie Planungskompetenz, Mitarbeiterführung oder wirtschaftliches Denken. Patenschaftsstudentinnen können ihre Berufs- und Karrierechancen im Partnerunternehmen ausloten, Unternehmen potentielle Mitarbeiterinnen und deren Qualifikationen und Kompetenzen kennen lernen.
Für die Startphase des Projektes wurde gemeinsam mit der Fachhochschule Bielefeld ein Flyer entwickelt, eine Anschubkonferenz sowie eine Auftaktveranstaltung organisiert und erste Unternehmen aquiriert. Die Verantwortung für die Fortführung der Aktivitäten liegt seit 2004 beim Gleichstellungsbüro der Fachhochschule Bielefeld.
Kontakt: Elisabeth Schöppner
UPDATE - Understanding and Providing a Developmental Approach to Technology Education
UPDATE entwickelt im Verbund der 16 Kooperationspartner neue pädagogische Methoden die Mädchen ermutigen, ihre Technikkompetenz weiterzuentwickeln und später vermehrt technische Berufe zu ergreifen
Laufzeit: 1.1.2007 - 31.12.2009
Förderung: 6. Forschungsrahmenprogramm der Europäischen Union
Projektpartnerschaft: Universität Jyväskyla, Finnland (Leitung); University of Glasgow, United Kingdom; Teacher Training University Institute of Aix-Marseille, France; Women's Studies Centre at the "Alexandru Ioan Cuza" University of Iasi, Romania; Ovidius University of Constanta, Romania; University of Tallinn, Estonia; Dortmund University of Applied Science, Ada-Lovelace-Mentoring-Association, Germany; University of Koblenz, Ada-Lovelace-Project, Germany; Catalan Foundation for Research and Innovation, Spain; Institute of Philosophy at the Slovak Academy of Sciences, Slovakia; State College of Education in Vienna, Austria; Regional Institute for Educational Research in Marche, Italy; Aristotle University of Thessaloniki, Greece; Central University of Madrid, Spain; IDEC S.A., Greece
Projektleitung/Kontakt: -
Sabine Mellies
Website: update.jyu.fi
Kurzbeschreibung:
UPDATE ist ein Vorhaben im Bereich Science Education and Careers und untersucht, warum Mädchen in Zuge ihrer Bildungslaufbahn auf den verschiedenen Stufen des Bildungssystems aus der Technik-Bildung herausfallen. Aus den Erkenntnissen und Erfahrungen in den unterschiedlichen Ländern sollen neue pädogogische Instrumente zur Weiterentwicklung der Technikkompetenz von Mädchen und der Berufswahldifferenzierung entwickelt werden.
Im Rahmen der Kooperationspartnerschaft bringt das Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V. die Projektergebnisse des Girls'Day - Mädchen-Zukunftstags als Best Practise-Beispiel ein und koordiniert die Dissemination der Ergebnisse des Vorhabens.
Vision 2027 - Erfinde deine Zukunft. Technik-Kreativ-Wettbewerb
Mit dem Technik-Kreativ-Wettbewerb "Vision 2027 - Erfinde Deine Zukunft" für Schülerinnen wird über den Girls'Day - Mädchen-Zukunftstag hinaus Berufsorientierung für Mädchen in Naturwissenschaft, Technik und Handwerk gefördert.
Laufzeit: 1. November 2006 - 30. August 2007
Förderung: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und Europäischer Sozialfonds
Projektleitung: Doro-Thea Chwalek
Website: www.girls-day.de
Kurzbeschreibung: Der Technik-Kreativ-Wettbewerb "Vision 2027 - Erfinde Deine Zukunft" für Mädchen in Europa wird im Vorfeld des "Girls´Day - Mädchen Zukunftstag" ausgeschrieben und steht im Zeichen des "Europäischen Jahres der Chancengleichheit für alle". Als Zukunftsforscherinnen und Technikdesignerinnen können sich Schülerinnen ab Klasse 5 mit einer Erfindung bewerben. Die Erfindungen können vielfältige Formate haben: Modelle, Kunstobjekte, Filme oder Internetpräsentationen können eingereicht werden. Eine hochkarätige Jury entscheidet im Mai 2007 über die Preisträgerinnen. Bei der Erstellung der Wettbewerbsunterlagen können sich die Schülerinnen von der Girls`Day Koordinierungsstelle und weiteren Expertinnen beraten lassen. Unterlagen werden auf www.girls-day.de zum Download bereitgestellt. 15 herausragende Erfindungen wurden von einer Jury prämiert und die Preise im Rahmen der Exponate Ausstellung am 13. Juni 2007 im Zeiss Planetarium in Berlin übergeben. Im Heinz Nixdorf MuseumsForum in Paderborn ist eine Ausstellung mit ausgewählten Exponate der jungen Erfinderinnen vom 23. November 2007 bis 28. Januar 2008 zu sehen.
Vorbildregion OWL - Exzellente Praxis für den weiblichen Techniknachwuchs
Erstellen eines Leitfadens auf der Grundlage einer Befrahung von MINT-Studentinnen und MINT-Absolvetinnen nach ihren Wünschen und Interessen an eine spätere berufliche Karrieren und ihren Kenntnissen über Angebote der Unternehmen in der Reion Ostwestfalen-Lippe
Laufzeit: 1.6.2009 - 31.12.2009
Förderung: Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen
Projektleitung: Prof. Barbara Schwarze
Kurzbeschreibung:
In der Region OWL ist die Zusammenarbeit von Hochschulen und Wirtschaft weit entwickelt. Unternehmen und Unternehmensverbände haben bereits zahlreiche Initiativen gestartet, um junge Menschen für technische und naturwissenschaftliche Berufe zu gewinnen. Es gibt zahlreiche Kooperationsaktivitäten zwischen Unternehmen, Hochschulen, Technik- und Unternehmensverbänden, Wirtschaftsförderung, Gewerkschaften, Regionalagentur und Kammern. Insbesondere die Unternehmensverbünde wie Energie Impuls OWL mit über 100 Mitgliedern und OWL Maschinenbau mit mehr als 170 Mitgliedern sind seit einigen Jahren für den Nachwuchs aktiv, auch zur Steigerung der Motivation von Mädchen für technische Berufe.
Am Beispiel der Region OWL sollen daher die Interessen und Wünsche von MINT Studentinnen/Absolventinnen an eine spätere berufliche Karriere und ihre Kenntnisse über Angebote bei KMU’s genau so erhoben und dargestellt werden wie zielgruppenspezifische Kenntnisse und Angebote der Hochschulen und der Unternehmen. Partnerinnen und Partner sind die Universitäten Bielefeld und Paderborn, Fachhochschulen Bielefeld und OWL, die IHK und Handwerkskammer, Verbände Energie Impuls OWL und OWL Maschinenbau, die Initiative für Beschäftigung un der VDMA NRW.
Die Ergebnisse der Befragung werden für die Erstellung eines Leitfadens aufbereitet. Aus dem Material wird die Vorlage für eine Broschüre erstellt.
WIT - Women In Technology
Bestandteil der Entwicklungspartnerschaft (EP) "Maßarbeit im Münsterland" um Mädchen für gewerblich-technischen Berufe zu interessen
Laufzeit: 16.05.2002 - 15.05.2005
Förderung: Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit, Gemeinschaftsinitiative Equal, Europäischer Sozialfonds
Projektpartner: Berufskolleg Lise Meitner, Ahaus; Berufskolleg Borken, Borken; Berufskolleg für Technik, Ahaus; Berufskolleg der Stadt Rheine, Rheine
Projektkoordination: EU-Geschäftsstelle Wirtschaft und Berufsbildung der Bezirksregierung Münster in Münster
Website: www.eu-ms.de
Kurzbeschreibung:
Mit dem Ziel Maßnahmen zu entwickeln, um das Interesse von Mädchen an gewerblich-technischen Berufen zu steigern, brachte die EU-Geschäftsstelle bei der Bezirksregierung Münster in Kooperation mit vier Berufskollegs im Bezirk dieses Teilprojekt im Rahmen der Equal-Entwicklungspartnerschaft "Maßarbeit im Münsterland" (Koordinator: Handwerkskammer Münster) auf den Weg .
In einem Zeitraum von drei Jahren wurden an vier Berufskollegs unterschiedliche Ansätze entwickelt und erprobt. Das breite Spektrum reichte von der Integration der "Technischen Früherziehung" in die Ausbildung der Erzieherinnen und Erzieher über spezielle Angebote für Mädchen im Rahmen einer Berufsorientierungsmesse, Schnupperpraktika für Schülerinnen der Sek. I bis hin zur Entwicklung von speziell auf Mädchen zugeschnittenen Modulen zum Umgang mit Hard- und Software und einer Handreichung für die Organisation des Girls'Day - Mädchen-Zukunftstags
Die Aktivitäten der vier Berufskollegs wurden professionell unterstützt durch den Verein Frauen geben Technik neue Impulse e.V., der während der gesamten Projektlaufzeit Beratung, Informationsmaterialien, verschiedene Workshops und die Vermittlung weiterer Fortbildung zur Verfügung stellte.
Kontakt: Elisabeth Schöppner
Women in Science - die Chemie muss stimmen. Kongress 2003
Kongress und begleitender Workshop im Jahr der Chemie 2003 zur Professionalisierung von weiblichen Führungs- und Nachwuchskräften in der Forschung
Laufzeit: 01.05.2003 - 30.11.2004
Förderung: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Projektpartnerschaft: Universität Mainz, Verband der Chemischen Industrie e.V., Henkel, Bayer AG, Boehringer Ingelheim
Projektleitung: Gesellschaft Deutscher Chemiker GDC- Arbeitskreis Chancengleichheit in der Chemie AKCC
Kurzbeschreibung:
Der Kongress am 14.9.2003 und der dazugehörige Workshop am 15.9.2003 verfolgten das Ziel, den Mangel an weiblichen Führungs- und Nachwuchskräften in der Forschung in der allgemeinen und in der Fach-Öffentlichkeit zu thematisieren und darüber die vorhandenen Kompetenzpotentiale der weiblichen Bevölkerung stärker zu erschließen.
Das Kongressprogramm bot viel Raum für den persönlichen Austausch und die Präsentation von Firmen, Instituten und öffentlichen Gremien. Es wurden Leitbilder für Frauen aufgezeigt und Wege gefunden, um Karrierehindernisse zu beseitigen.
Da Netzwerke und persönliche Kontakte wichtige Bestandteile einer beruflichen Karriere sind, wurde der fachübergreifende Erfahrungsaustausch von Naturwissenschaftlerinnen, Ingenieurinnen und Medizinerinnen in dem begleitenden Workshop zum Kongress gefördert und das bundesweite Netzwerk weiter ausgebaut.
Kontakt: Prof. Barbara Schwarze
WOW - Women on the Web. Internationale Konferenz 2001
Internationale Konferenz: Frauen im Internet vom 08. bis 10. März 2001 in Hamburg
Laufzeit: 01.07.2000 - 30.06.2001
Förderung: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Senat der Freien und Hansestadt Hamburg, Schwedische Regierung
Projektpartnerschaft: Expertinnengruppe Frauen in der Informationsgesellschaft
Projektleitung: Dr. Ellen Seßar-Karpp
Kurzbeschreibung:
Mit der internationalen Konferenz WOW - Women on the Web, die vom 8. - 10. März 2001 in Hamburg stattfand, wurde der persönliche und berufliche Nutzen für Frauen im und um das Netz sichtbar gemacht. Förderungswürdige Internet-Angebote wurden als "Best-Practice-Beispiele" vorgestellt sowie konkrete Schritte für eine systematische Verbesserung der Beteiligung von Frauen aufgezeigt. Verschiedene Länder stellten ihre Maßnahmen vor, frauenspezifische Internet-Projekte berichteten von ihrer Arbeit und erfolgreiche Netz-Unternehmerinnen präsentierten ihre Geschäftsideen.
Die Dokumentation der Konferenz liegt als Broschüre in deutscher und englischer Sprache vor.
Kontakt: Birgit Kampmann



































