Entgeltungleichheit zwischen Frauen und Männern
Anlässlich des heutigen ersten bundesweiten Equal Pay Days veröffentlicht das Bundesministerium für Familie und Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) die Studie "Entgeltungleichheit zwischen Frauen und Männern - Einstellungen, Erfahrungen und Forderungen der Bevölkerung zum 'gender pay gap'". Die von Sinus Sociovision durchgeführte Studie geht der Frage nach, wie das Thema Entgeltgleichheit von Frauen und Männern in verschiedenen Bevölkerungsschichten wahrgenommen wird und welche Erwartungen an die Politik bestehen.
Zentrale Ergebnisse der Studie:
Nahezu alle sozialen Schichten, Alters- und Bildungsgruppen nehmen Entgeltungleichheit als eine der großen noch bestehenden Ungerechtigkeiten in der Gesellschaft wahr.
- Mehr als zwei Drittel der Bevölkerung sind überzeugt davon, dass Frauen bei gleicher Qualifikation und Ausbildung deutlich weniger verdienen als Männer.
- Und mehr als 90 Prozent stimmen dem zu, dass Frauen und Männer selbstverständlich auch gleich bezahlt werden sollten.
- Mehr als 90 Prozent der Befragten erwarten von Seiten der Arbeitgeber mehr Transparenz bei der Entlohnung.
- 85 Prozent der Bevölkerung sind der Meinung, dass mehr Männer Elternzeit nehmen würden, wenn Frauen besser bezahlt würden.
Weitere Informationen unter: www.bmfsfj.de
Das Bayerische Arbeits- und Sozialministerium hat zu diesem Thema einen pfiffigen Kino-Spot mit dem Titel "Schluss mit dem Unsinn" produziert, der unter www.stmas.bayern.de zu finden ist.
Der Equal Pay Day - ein internationaler Aktionstag für Entgeltgleichheit von Männern und Frauen - findet auf Initiative des Frauennetzwerks Business and Professional Women (BPW) Germany am heutigen 15. April erstmals in Deutschland statt.
Weitere Informationen unter: www.equalpayday.de














