Nachwuchspreis der Leibniz-Gemeinschaft für Astrophysikerin
Die Leibniz-Gemeinschaft hat den Nachwuchspreis des Jahres 2007 in der Kategorie Natur- und Technikwissenschaften an die Wissenschaftlerin Lise Bech Christensen vergeben. Mit dem Preis wird jährlich eine herausragende Doktorarbeit aus Mitgliedsinstituten der Leibniz-Gemeinschaft ausgezeichnet. Frau Christensen erhielt den Preis für ihre Arbeit zur spektroskopischen Identifikation gasreicher Galaxien am Astrophysikalischen Institut Potsdam.
Die 32 Jahre junge Lise Bech Christensen hat innerhalb von wenigen Jahren ein erstaunliches Oevre in ihrem wissenschaftlichen Wirken vorgelegt. Nach Fertigstellung ihrer Masterarbeit an der Universität Kopenhagen über die Wirtsgalaxien der sogenannten Gammastrahlen-Ausbrüche begann sie im Juni 2002 ihre Arbeit als Doktorandin am AIP unter der gemeinsamen Betreuung von Dr. Martin Roth und Prof. Lutz Wisotzki. Ihr Promotionsprojekt "Spektroskopie schwacher Galaxien" wurde im Rahmen eines vom BMBF geförderten Vorhabens durchgeführt. Bereits im Juli 2005 reichte sie ihre Dissertation ein, die sie im September 2005 mit "summa cum laude" verteidigte.
Für ihre Veröffentlichungen während ihrer Promotion wurde Frau Christensen 2005 bereits mit dem Publikationspreis des Potsdamer Leibniz-Kollegs ausgezeichnet. Unmittelbar in Anschluss an ihre Promotion erhielt sie eine der renommierten Fellowships bei der europäischen Südsternwarte in Chile (die überwiegend an erfahrenere Postdocs vergeben werden). In den letzten eineinhalb Jahren war sie mit insgesamt fünf Projektanträgen für das Very Large Telescope der europäischen Südsternwarte sowie weiteren Anträgen am Calar-Alto-Observatorium erfolgreich.
Weitere Informationen unter: www.aip.de














