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Neue Nachwuchsgruppe am IFW Dresden

Am Leibniz-Institut für Festkörper- und Werkstoffforschung Dresden (IFW) ist jetzt eine von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte Emmy Noether-Nachwuchsgruppe eingerichtet worden. Mit dem auf fünf Jahre angelegten Projekt sollen die Wechselwirkungen der Elektronen erforscht und simuliert werden, die bei physikalischen Phänomenen wie Supraleitung oder Magnetismus eine wichtige Rolle spielen.

Die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) finanzierte Emmy Noether-Nachwuchsgruppe verstärkt die Forschung des Leibniz-Instituts für Festkörper- und Werkstoffforschung Dresden (IFW). Anfang des Jahres ist das Projekt mit dem Titel "Spin-orbitale Verschränkung und dynamische Größen Spin-orbitaler Systeme" gestartet, das von einer Nachwuchs- Forschergruppe bearbeitet wird. Geleitet wird die Gruppe von Frau Dr. Maria Daghofer, die das Projekt konzipiert und beantragt hatte. Es läuft über einen Zeitraum von fünf Jahren und hat einen Umfang von ca. 900 Tausend Euro.

Dr. Maria Daghofer (32 Jahre) ist Österreicherin, hat an der TU Graz Physik studiert und dort auch promoviert. Nach 2 Postdoc-Jahren am Max-Planck-Institut für Festkörperforschung in Stuttgart war sie von 2007 bis 2009 an der University of Tennessee in Knoxville, USA, tätig. Nun will sie ihre Forschung auf dem Gebiet der theoretischen Physik in Deutschland, genauer am IFW Dresden, fortsetzen. Die Förderung im Emmy Noether-Programm ermöglicht es ihr, unabhängig mit einer eigenen Nachwuchsforschungsgruppe zu arbeiten und sich so auf die nächsten Karriereschritte vorzubereiten.

Mit dem Emmy Noether-Programm möchte die DFG herausragenden jungen Forschern einen Weg zu früher wissenschaftlicher Selbständigkeit eröffnen. Es ist benannt nach der Mathematikerin Emmy Noether (1882 bis 1935), die als erste Frau 1919 an der Universität Göttingen habilitierte.

Weitere Infos: www.ifw-dresden.de

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