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: Startseite | Aktuelles | Fernsehen konkurriert mit Internet

Fernsehen konkurriert immer stärker mit dem Internet

Immer mehr Internetnutzerinnen und -nutzer verzichten eher auf das Fernsehen als aufs Internet: Das ergab die Online-Meinungsumfrage W3B vom Herbst 2007 unter rund 10.000 Befragten. "Stellen Sie sich vor, Sie müssten sich entscheiden: Sie sollen in Zukunft entweder auf das Fernsehen verzichten oder auf die Nutzung des Internets. Worauf könnten Sie persönlich am ehesten verzichten?", so lautete die Fragestellung.

Die Mehrheit der deutschsprachigen Online-Nutzerinnen und -Nutzer entscheiden sich zu Gunsten des Internets - und damit zu Lasten des Fernsehens. 61 Prozent, also mehr als die Hälfte der Befragten verzichten lieber auf das Fernsehen als auf das Internet. Vor einem halben Jahr lag dieser Wert noch bei 56 Prozent. Heute kann sich 15 Prozent der Online-Nutzerinnen und -Nutzer nicht mehr vorstellen, zukünftig ohne das Internet auszukommen. Aber auch ein Viertel der Befragten kann sich nicht entscheiden - sie beantworteten die Frage mit "weiß nicht".

Die Bereitschaft, auf das Fernsehen zu verzichten hängt von weiteren Faktoren des Nutzerinnen- und Nutzerprofils ab: So verzichten eher Männer und Jüngere auf das Fernsehen als Frauen und Ältere. Der höchste Anteil der Personen, die sich für das Internet und gegen das Fernsehen entscheiden findet sich bei den Studierenden, besonders niedrig fällt diese Entscheidung bei den Angestellten und den Beamteten aus.

Die Verdrängung des klassischen Fernsehens durch das Internet zeichnet sich bereits heute ab: Je mehr die Verbreitung von Video-Inhalten der verschiedensten Genres über das Internet zunimmt und attraktive und aktuelle Filmbeiträge bereitstehen desto mehr wird sich das Medienbudget der Internetnutzerinnen und -nutzer vom Fernsehen auf das Internet verlagern.

www.w3b.de
www.fittkaumaass.de

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