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Auszeichnung für Materialforscherin Prof. Dr. Jana Zaumseil

Prof. Dr. Jana Zaumseil, Professorin für Nanoelektronik am Exzellenzcluster Engineering of Advanced Materials (EAM) an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU), erhält den Förderpreis für junge Hochschullehrer 2010 der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach Stiftung. Der Preis ist mit einer Fördersumme in Höhe von 1 Million Euro über fünf Jahre verbunden.

"Wir freuen uns über diese Auszeichnung für Prof. Zaumseil", sagt Prof. Wolfgang Peukert, der Koordinator des Exzellenzclusters. "Der Förderpreis ist ein Beleg dafür, dass es uns im Rahmen des Clusters gelingt, die besten Köpfe nach Erlangen zu holen. Ihre Expertise und die zusätzlichen Mittel aus dem Förderpreis werden der Nanoelektronik-Forschung an der FAU weitere Impulse für die Zukunft geben." Prof. Zaumseil hat bereits während ihrer Promotion aktuelle Themen auf dem Gebiet der organischen Elektronik bearbeitet. In Erlangen beschäftigt sie sich vorrangig mit der Synthese und Erforschung von neuartigen Nanomaterialien, die in Abhängigkeit von ihrer Größe nur Licht bestimmter Wellenlängen aufnehmen und abgeben können. Ziel ist es, zu verstehen, wie diese Prozesse beeinflusst und gesteuert werden können, um sie für optolektronische Bauelemente nutzbar zu machen.

Prof. Dr. Jana Zaumseil

1977 in Jena geboren, studierte und diplomierte die Chemikerin an der Universität Leipzig. Nach einem einjährigen Forschungspraktikum an den renommierten Bell Laboratories in Murray Hill (USA) promovierte sie in Cambridge (GB). Danach forschte sie zwei Jahre am Center for Nanoscale Materials des Argonne National Laboratory (USA). Im Oktober 2009 wurde Jana Zaumseil auf die W2-Professur für Nanoelektronik im Exzellenzcluster berufen. Diese Berufung war mit der Auszeichnung durch den mit 750.000 Euro dotierten "EAM-Award" des Clusters verbunden. Bereits als Studentin hatte sie zahlreiche Preise und Stipendien in Deutschland, England und den USA erhalten.

Quelle: www.uni-erlangen.de

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