250 Millionen Europäer sind regelmäßig online
Mehr als die Hälfte der europäischen Bevölkerung nutzt regelmäßig das Internet. Allein 2007 kamen 40 Millionen neue Internetnutzerinnen und -nutzer hinzu. 64 Prozent aller Deutschen sind regelmäßig online. Dies teilte die Europäische Kommission anlässlich ihres jährlichen Fortschrittsberichts i2010, der digitalgestützten Strategie für Wachstum und Beschäftigung mit.
Die Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) habe in den letzten fünf Jahren gewaltige Auswirkungen auf die Erbringung öffentlicher Dienstleistungen gehabt, vor allem auch durch die Online-Entwicklung im Bildungs- und Gesundheitswesen. Zu den wichtigsten Herausforderungen für die EU gehöre die national unterschiedlich hohe Forschungsintensität im IKT-Sektor: in der Slowakei, Lettland und Polen liegt sie unter ein Prozent. Spitzenreiter sind Schweden, Finnland und Dänemark, die noch vor den USA liegen.
Fast 40 Prozent der europäischen Bevölkerung nutzen, nach Angaben der Kommission, das Internet überhaupt nicht, wobei die Spannbreite von 69 Prozent (Rumänien) und 65 Prozent (Bulgarien) über 62 Prozent (Griechenland) bis zu nur 13 Prozent (Dänemark, Niederlande) reicht. Auch bei der online Abwicklung von öffentlichen Diensten gibt es noch große Unterschiede. Im Mai will die Kommission zudem groß angelegte Projekte in Angriff nehmen, um europaweite öffentliche Dienste wie die grenzüberschreitende Anerkennung elektronischer Identitätsnachweise oder elektronischer Signaturen voranzubringen.
Weitere Informationen unter: http://ec.europa.eu/information_society














